GEW Hessen News Feed http://dev.vbox.intern de_DE GEW Hessen Thu, 29 Sep 2022 11:26:24 +0200 Thu, 29 Sep 2022 11:26:24 +0200 TYPO3 EXT:news news-400 Sun, 28 Aug 2022 01:44:00 +0200 Neueinstellung von TVH-Kräften nach dem 1.8.2022 https://gew-gg-mtk.de/home/details/neueinstellung-von-tvh-kraeften-nach-dem-182022 Informationen für Schulpersonalräte Alle Lehrkräfte und unterrichtsunterstützenden sozialpädagogischen Fachkräfte (Förderschulen, UBUS u.a.), die nach dem 1.8.2022 mit einem neuen TVH-Vertrag eingestellt werden, werden nach den Vorschriften des neuen Tarifvertrags Entgeltordnung Lehrkräfte (TV EGO-L-H) eingruppiert, der am 1.8.2022 in Kraft getreten ist.  

 

Alle vor dem 1.8.2022 eingestellten TVH-Kräfte, deren Vertrag über den 1.8.2022 hinaus gilt oder verlängert wird, verbleiben mit Bestandsschutz in der bisherigen Entgeltgruppe und Entgeltstufe. Sofern der TV EGO-LH eine höhere Eingruppierung vorsieht, ist ein Antrag erforderlich. GEW-Mitglieder können sich zur individuellen Beratung an das Beratungsteam der GEW-Kreisverbände Groß-Gerau und Main-Taunus wenden (info@gew-gg-mtk.de).

 

Die Einstellung von TVH-Kräften und deren Eingruppierung und Einstufung unterliegen der Mitbestimmung des Schulpersonalrats nach § 77 HPVG. Es spielt dabei keine Rolle, ob es sich um ein befristetes oder ein unbefristetes Arbeitsverhältnis handelt.

 

Zu den Mitbestimmungsrechten und der Eingruppierung haben die GEW-Kreisverbände Groß-Gerau und Main-Taunus ein aktuelles Info für Personalräte erstellt, das bei der GEW angefordert werden kann (info@gew-gg-mtk.de). Es bietet eine grobe Übersicht über die Regelungen des TV EGO-LH, mit der Personalräte die Richtigkeit der Eingruppierung nach dem neuen TV EGO-L-H ansatzweise überprüfen können. Die Übersicht ist nicht geeignet, festzustellen, ob sich für bereits bestehende Beschäftigungsverhältnisse ein Anspruch auf Höhergruppierung ergibt. Insbesondere werden Aufstiegsmöglichkeiten nach Dauer der Beschäftigung und Fortbildungen nicht dargestellt, da sie für Neueinstellungen zunächst nicht relevant sind.

  

Eine Printfassung dieses Infos für Personalräte wird von der GEW Hessen in der ersten Woche nach den Sommerferien an alle GEW-Vertrauensleute versandt und sollte von diesen an die Personalräte weitergegeben werden.

 

Das TV EGO-L-H-Beratungsteam der GEW

im Kreis Groß-Gerau: Friedhelm Ernst, Harald Freiling, Claudia Kuse, Margot Marz und Doro Schäfer

im Main-Taunus-Kreis: Peter Engelhardt, Katja Pohl, Andreas Stähler

 

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Aktuell
news-399 Wed, 15 Jun 2022 00:44:00 +0200 Newsletter der GEW-Kreisverbände Groß-Gerau und Main-Taunus https://gew-gg-mtk.de/home/details/information-der-mitglieder-der-gew-kreisverbaende-gross-gerau-und-main-taunus-1 -Förderschullehrkräfte an weiterführenden Schulen -Neue Eingruppierung von Lehrkräften ab 1.8. -Digitale Kommunikation -und andere Themen... Inhalt:

1. Digitale Kommunikation im Schulalltag

2. Auswirkungen des Erlasses zur Förderdiagnostik

3. Förderschullehrkräfte an weiterführenden Schulen

4. Gehaltserhöhungen ab 1. August 2022

5. Tarifvertrag zur Eingruppierung von Lehrkräften und unterrichtsunterstützenden sozialpädagogischen Fachkräften tritt am 1. August in Kraft

6. Entlastung von Korrigierenden bei schriftlichen Abiturprüfungen

1. Digitale Kommunikation im Schulalltag

In möglichst kurzer Zeit sollen die Schulen den Wandel der Digitalisierung bewältigen. Nach langer Anlaufzeit funktioniert die dienstliche E-Mail- Adresse leidlich gut, wird aber aufgrund ihrer Schwerfälligkeit unter anderem bei der Einwahl noch zögerlich benutzt. Ohnehin ist die Kommunikation via E-Mail längst nicht mehr für alle das Mittel der Wahl im Alltag. Kommunikation mit Eltern und oder Schülerschaft braucht andere App-basierte Mittel. Da solche aber in ihrer Datensicherheit zweifelhaft sind und das vom Land gestellte Schulportal für diese Funktionen nur unzureichend ausgestattet ist, suchen Schulen verzweifelt nach anderen Lösungen wie „SDUI“ oder „Schoolfox“.

Immer mehr Kitas benutzen diese Apps schon zur Kommunikation und Eltern fordern deren Einführung. Immer wieder erreichen uns Fragen, ob eine solche Nutzung kommerzieller Apps verpflichtend sein kann. Hier spiegelt sich die Krux zwischen Datensicherheit und Funktionalität beispielhaft wider. Immerhin werden an vielen Schulen sowohl Personalrat als auch die Gremien der Gesamt- und Schulkonferenz konsequent beteiligt. Klar ist für uns, dass niemand zu einer solchen Kommunikation dienstlich verpflichtet werden kann. Auch wenn solche Apps viele Möglichkeiten bieten, sollten nicht alle genutzt werden. Das Kultusministerium ist in der Bringschuld, datenschutzrechtlich unbedenkliche und barrierefreie Zugänge (z.B. über die Möglichkeit von Sprachnachrichten) zur Verfügung zu stellen und so die Schulen nicht in die Verlegenheit zu bringen, selbst nach Lösungen zu suchen. Gerade in Fragen der Digitalisierung zeigt sich auch, dass die Aufsplitterung von Zuständigkeiten zwischen IT- und Datenschutzbeauftragten an Schulen, beim Schulamt, den Schulträgern und dem Land schädlich ist. Insbesondere die Datenschutzbeauftragten der Schulen sind für die Feststellung der Unbedenklichkeit einer App weder zuständig noch ausgebildet. Die Zuständigkeit der Datenschutzbeauftragten der Schulträger und der Schulämter ist ungeklärt. Letztlich ist einzig der unabhängige Datenschutzbeauftragte des Landes berechtigt und in der Lage, die Unbedenklichkeit von Apps festzustellen. Es ist dringend notwendig, mit Fortbildung und Entlastung in die Ausgestaltung des Datenschutzes an den Schulen zu investieren.

Eine weitere Blüte der Digitalisierung ist das sogenannte E-Recruiting. Damit ist gemeint, dass sowohl Ausschreibungen auf Stellen, wie auch Bewerbung und Auswahl digital durchgeführt werden. Die gesetzlich verankerte Beteiligung von Personalräten wird dabei leider stiefmütterlich behandelt. Der GPRS und erste örtliche Personalräte haben inzwischen einen digitalen Zugang zum E-Recruiting über das NzüK-Portal bekommen. Genauer gesagt bekommen bisher nur die Vorsitzenden der beteiligten PR einen Zugang, der über ihre persönliche Einwahl in NzüK läuft. Sie stehen dann alleine mit der Frage, wie sie ihrem Gremium die Daten zugänglich machen. Eine Weitergabe des persönlichen Zugangs scheidet aus, da sonst ihre persönlichen Daten in NzüK wie z.B. ihre Reisekosten für alle Mitglieder zugänglich wären. Deshalb fordert die GEW sowohl auf Schulamts- wie auch auf Landesebene einen funktionsbezogenen Zugang für alle Mitglieder von Personalräten. Solange dieser nicht geschaffen wird, raten wir allen Personalräten auf der bisherigen Papierform zu bestehen. Das Land hat diese Möglichkeit für die Übergangsphase ausdrücklich eingeräumt.

2. Auswirkungen des Erlasses zur Förderdiagnostik im ABl. 11/21

Seit Oktober 2021 (Amtsblatt 11/21) gibt es vom HKM einen neuen Erlass, der die Feststellung eines förderdiagnostischen Schwerpunktes und die Antragstellung für eine förderdiagnostische Stellung­nahme regelt. Danach kann ein Antrag auf Begutachtung des Kindes an das BFZ erst gestellt werden, wenn in der Grundschule zwei Jahre lang Fördermaßnahmen durchgeführt wurden.

Hintergrund ist die hessenweite Vergleichbarkeit des Verfahrensablaufs. Dieser Erlass hat Aus­wirkungen auf den Schulalltag für alle Regel- und Förderschullehrer. Besonders deutlich wird dies im Hinblick auf den Förderschwerpunkt Lernen. Es wird deutlich, dass in der Regel viel Zeit vergeht - mit hohem Dokumentationsaufwand für die Regelschullehrer und die Förderschullehrer gleichermaßen - bis ein Anspruchsverfahren beauftragt werden kann. Für die Überprüfung ist nun u.a. ein Intelligenztest verpflichtend, um den IQ zu ermitteln. Alles in allem kommt mit dem Erlass, durch den erhöhten Dokumentationsaufwand und die verpflichtende IQ-Test-Durchführung, ein erhöhter Arbeitsaufwand auf die betroffenen Lehrkräfte zu.

Zudem bleibt zu befürchten, dass viele Grundschulen vielleicht auch auf eine frühzeitige Meldung von vermeintlichen Lernhilfekindern, die dann vielleicht erst in Klasse drei oder vier gemeldet werden, verzichten und das ganze „Problem“ in die weiterführenden Schulen verschoben wird. Einen ausführlichen Bericht von Ruth Zelzner und Petra Hesse-Kraus zu dieser Thematik (u.a. zum Doppelkriterium) kann man in der nächsten Ausgabe von GEW regional nach den Sommerferien lesen.

3. Förderschullehrkräfte an weiterführende Schulen

Im Frühjahr 2020 schlug ein Erlass des Kultusministeriums zur festen Zuweisung von Förderschullehrkräften für den inklusiven Unterricht an Grundschulen hohe Wellen. Der Erlass war das halbherzig umgesetzte Ergebnis der Koalitionsvereinbarung von CDU und Grünen, dass „Sonderpädagogen möglichst mit vollem Stundendeputat an der allgemeinen Schule tätig“ sein sollen. Auf der Grundlage des Erlasses vom 13.2.2020 steht jetzt „jeder Grundschule pro 250 Schülerinnen und Schülern eine feste Stelle einer Förderschullehrkraft“ zu.

Die Ausweitung der Aufgaben dieser Förderschullehrkraft, der Personalmangel und der Protest gegen befürchtete Zwangsversetzungen von einem Beratungs- und Förderzentrum (BFZ) an eine Grundschule führten dazu, dass die Möglichkeit kaum genutzt wurde, Förderschullehrkräfte fest an die Grundschule als Stammdienststelle zu binden und in die Kollegien zu integrieren. Die Option fand insbesondere dort Anklang, wo Förderschullehrkräfte noch unter den Bedingungen des Gemeinsamen Unterrichts an einer Grundschule eingestellt worden waren und dort in Unterricht, Schulentwicklung und multiprofessionelle Zusammenarbeit fest eingebunden sind. Die meisten Grundschulen entschieden und entscheiden sich bei den jährlichen Abfragen dafür, dass sie „weiterhin ausschließlich durch die vom regionalen BFZ zur Verfügung gestellten Förderschullehrkräfte versorgt werden möchten“.

Die Koalitionsvereinbarung sah weiterhin vor, dass man „nach Auswertung der Erfahrungen mit der Grundzuweisung an Grundschulen (…) eine Übertragung auf die weiterführenden Schulen und eine Ausweitung an den Grundschulen prüfen“ wolle. Angesichts des nahen Endes der Legislaturperiode verschickte das Hessische Kultusministerium (HKM) im Mai einen Erlassentwurf an die Schulämter, wonach es auch an den weiterführenden allgemeinen Schulen Förderschullehrkräfte geben soll, die dort ihre Stammdienststelle haben.

Bei Redaktionsschluss dieses Newsletters war die Erörterung des Erlasses mit dem Hauptpersonalrat Schule noch nicht abgeschlossen. Zeitpunkt und Inhalt des Erlassentwurfs machen deutlich, dass es im HKM keinen politischen Willen gibt, die Intention der Koalitionsvereinbarung umzusetzen:

  • Der Zeitpunkt der Veröffentlichung und die Bewerbungsfrist lassen eine vernünftige Umsetzung für das nächste Schuljahr kaum zu.
  • Die Umsetzung soll im Rahmen eines „Pilotversuchs“ auf „ausgewählte weiterführende Schulen“ beschränkt sein.
  • Schulen, die jetzt nicht zum Zuge kommen, schauen in die Röhre, denn eine „Ausweitung auf weitere Schulen“ ist erst „nach Auswertung der Evaluation“ in Aussicht gestellt. Eine Ausweitung bereits im Schuljahr 2023/2024 wird ausdrücklich ausgeschlossen.

Konzeptionell entspricht der Erlassentwurf den Vorgaben für die Grundschulen:

  • Es kommen nur Schulen in Frage, deren sonderpädagogische Zuweisung mindestens einer Förderschullehrerstelle entspricht. Die Zahl der Stellen wird bei weiterführenden Schulen auf drei Stellen begrenzt.
  • Die fest zugewiesenen Förderschullehrkräfte haben ihre Stammdienststelle an der allgemeinen Schule und sind „Teil des Kollegiums“. Die fachliche Anbindung erfolgt über die Teilnahme an Konferenzen und Fortbildungen des BFZ. Eine der fest zugewiesenen Förderschullehrkräfte ist als Inklusionsbeauftragte zu benennen.

Die GEW fordert interessierte weiterführende Schulen auf, ihr Interesse und ihren Unmut auch unabhängig von den inakzeptablen Fristen zu artikulieren. Dies gilt insbesondere für Schulen im Kreis Groß-Gerau und im Main-Taunus-Kreis, an denen dort eingestellte oder dorthin abgeordnete Förderschullehrkräfte mit voller Stundenzahl in die Kollegien integriert sind. Der Erlassentwurf kann bei der GEW angefordert werden (freiling.hlz@t-online.de).

4. Gehaltserhöhungen ab 1. August 2022

Mit dem Tarifabschluss vom 15. 10. 2021 haben sich die Tarifparteien für die Beschäftigten des Landes Hessen auf eine steuer- und abgabenfreie Corona-Sonderzahlung und Entgelterhöhungen in zwei Schritten verständigt. Die Corona-Sonderzahlung in Höhe von 1.000 Euro für Vollzeitbeschäftigte wurde bereits ausgezahlt. Zum 1. August 2022 steigen die Entgelte jetzt um 2,2 Prozent. Zum 1. August 2023 steigen die Entgelte um weitere 1,8 Prozent, mindestens jedoch um 65 Euro pro Monat. Der Tarifabschluss wurde zeit- und inhaltsgleich auf die Beamtinnen und Beamten übertragen.

5. Neue Entgeltordnung für Lehrkräfte und unterrichtsunterstützende sozialpädagogische Mitarbeiter:innen (TV EGO-L-H)

Im Rahmen des Tarifabschlusses 2021 haben sich GEW Hessen und das Land auf eine tarifvertragliche Regelung zur Eingruppierung der Lehrkräfte an Hessens Schulen geeinigt („Lehrkräfte-Entgeltordnung“). Damit wird endlich der einseitig durch das Kultusministerium festgelegte „Eingruppierungserlass“ durch einen Tarifvertrag abgelöst. Der neue TV EGO-L-H tritt am 1. August 2022 in Kraft. Alle Lehrkräfte und unterrichtsunterstützende sozialpädagogische Mitarbeiter:innen an Förderschulen und in den Bereichen UBUS und USF, die von den neuen Regelungen profitieren, haben ab dem 1. August 2022 ein Jahr lang Zeit, einen Antrag zur Überleitung in die neue Lehrkräfte-Entgeltordnung zu stellen. Das HKM weist in einem aktuellen Schreiben, das die Schulleitungen am 15.7. vom Schulamt erhalten und an die TV-H-Beschäftigten weiterleiten sollen, darauf hin, dass es sich bei dem Überleitungsverfahren um ein „insgesamt hochkomplexes Tarifwerk“ handelt und Anträge auf Höhergruppierung „nur unter Berufung auf die Tarifvorschriften“ gestellt werden können.

Im Kreis Groß-Gerau und im Main-Taunus-Kreis hat die GEW Schulpersonalräte und betroffene GEW-Mitglieder bereits in mehreren Veranstaltungen dazu informiert. In dem Schreiben des HKM wird auf die Möglichkeit einer unverbindlichen Anfrage an die Personalsachbearbeitung hingewiesen:  

„Bevor Sie einen schriftlichen Antrag stellen, können Sie zunächst den schriftlichen Kontakt zu Ihrer Personalsachbearbeitung suchen. Zur Beschleunigung des Verfahrens können Sie eine unverbindliche schriftliche Anfrage stellen, die neben Ihrer Personalnummer, Ihre aktuelle Entgeltgruppe und Stufe enthalten sollte. Bitte entnehmen Sie diese Informationen Ihrer Entgeltabrechnung. Daneben sollte die unverbindliche Anfrage die aus Ihrer Sicht zutreffende Verbesserung (neue Entgeltgruppe und/oder o.g. Zulage) und den jeweiligen Abschnitt und Unterabschnitt der EGO-L-H, aus dem sich diese ergibt, benennen. Entsprechende Nachweise (Qualifikation u.ä.) sollten bereits beigefügt werden. Das für Sie zuständige Staatliche Schulamt wird Ihnen dann auf Ihre schriftliche Anfrage mitteilen, ob für Sie aufgrund der EGO-L-H zum Beispiel eine Höhergruppierung bzw. die Zahlung einer Anpassungs- oder Entgeltgruppenzulage grundsätzlich in Betracht kommt. Daneben wird Ihnen auf schriftliche Anfrage der Zeitpunkt des Aufstiegs in die nächsthöhere Stufe Ihrer Entgeltgruppe mitgeteilt werden. (…) Aufgrund der Ihnen übermittelten Informationen müssen Sie selbst ggfs. unter Einholung rechtlichen Rates abwägen, ob sich für Sie eine Antragstellung empfiehlt oder nicht. Die Personalverwaltung an den Staatlichen Schulämtern wird unter anderem aus haftungsrechtlichen Gründen diesbezüglich keine Beratung vornehmen oder eine Empfehlung aussprechen.“ [Hervorhebungen: GEW]

Auf Grund dieser notwendigen Einschränkungen bietet die GEW ihren tarifbeschäftigten Mitgliedern eine individuelle Rechtsberatung an, ob es sich für sie lohnt, einen Antrag auf Überleitung zu der neuen Entgeltordnung zu stellen, und wie ein solcher Antrag gestellt wird. Der Beratungsanspruch besteht ab dem Zeitpunkt, zu dem die Mitgliedschaft – ggf. auch online - beantragt wird: https://www.gew.de/mitglied-werden

Für alle neuen Verträge gilt ab dem 1. August 2022 automatisch die neue Entgeltordnung. Schulpersonalräte werden, nachdem sie einer Einstellung zugestimmt haben, im Sinne der neuen Kolleginnen und Kollegen prüfen, ob deren Eingruppierung und Einstufung korrekt vorgenommen wurde. Die GEW bereitet auch hier entsprechende Informationen für Personalräte vor.

6. Entlastung von Korrigierenden bei schriftlichen Abiturprüfungen

Durch die länderübergreifende Abstimmung der Prüfungstermine verkürzt sich die Frist für die Erst- und Zweitkorrektur der schriftlichen Abiturprüfungsarbeiten seit 2021 erheblich. So hat das Hessische Kultusministerium (HKM) die Termine der schriftlichen Abiturprüfungen auf die Zeit nach den Osterferien verschoben.

Die GEW-Fraktion hat im Gesamtpersonalrat Schule (GG/MTK) gegenüber dem Schulamt mehrfach auf die Notwendigkeit einer allgemein verbindlichen und auskömmlichen Entlastung hingewiesen.
Die GEW Hessen hat schon länger Forderungen aufgestellt, um die enorme Arbeitsverdichtung abzufedern. Umfang und Komplexität der Abiturkorrektur machen dann eine Entlastung von anderen Dienstpflichten erforderlich, da die Ferien für die Kolleg*innen an den Gymnasien, Gesamt- und Berufsschulen mit Oberstufe als Korrekturzeit nicht mehr zur Verfügung stehen.

So hat die GEW Hessen nun vom 2. bis 25. Mai auf Basis einer Online-Befragung von mehr als 800 Lehrkräften eine hohe zusätzliche Arbeitsbelastung ermittelt. Abgefragt wurde für die Erst- und Zweitkorrekturen die Anzahl der Schülerinnen und Schüler sowie die durchschnittliche Korrekturzeit pro Klausur. Außerdem sollten die Teilnehmenden Angaben zu ihrem Beschäftigungsumfang, zur durchschnittlichen Zeit von Klausur bis Abgabe und zu durch die Schule gewährter Entlastung machen. „(…) So arbeitet eine Lehrkraft während der dreiwöchigen Korrekturzeit 40 Stunden und 30 Minuten zusätzlich. Bei einer Teilzeit bis 75 Prozent des Stellenumfangs sinkt diese Zahl zwar auf 38 Stunden bzw. bei einem Stellenumfang von bis zu 50 Prozent auf 31 Stunden und 35 Minuten.

Bezogen auf den Stellenumfang steigt damit die Zusatzbelastung durch die Abiturprüfung: Je geringer der Stellenumfang, desto höher ist die relative Belastung durch die Abiturprüfungen. (…) So beträgt der zeitliche Aufwand der schriftlichen Abitur-Prüfungen für fast ein Drittel der in Vollzeit (100 Prozent) beschäftigten Lehrkräfte sechs Tage und mehr, für fast jeden fünften sind es sogar 8 Tage und mehr.“ (https://www.gew-hessen.de/home/details/entlastung-fuer-schriftliche-abiturpruefungen-dringend-geboten)

Das HKM scheint kaum ein Problembewusstsein hinsichtlich des Aufwands der Korrigierenden zu haben. Im bundesweiten Vergleich muss man nämlich sehen, dass die Arbeitsbelastung in Hessen bei einer vollen Stelle mit 25,5 Stunden und fünf statt vier Abiturprüfungen überdurchschnittlich hoch ist. In Schleswig-Holstein arbeitet man mit einem Staffelmodell, bei dem sich der Umfang der Freistellung umso größer bemisst, je kürzer die Korrekturfrist ist und je höher die Anzahl der zu bewertenden Prüfungsarbeiten ist, z.B. soll bei einer Korrekturfrist von drei Wochen für jeweils fünf zu korrigierende Abiturprüfungsarbeiten ein Korrekturtag gewährt werden. Auch in Niedersachsen hat jede Lehrkraft abhängig von der Zahl der zu korrigierenden Abiturprüfungen ein Anrecht auf verbindlich zu gewährende Korrekturtage.

Zwar gibt es in Hessen die Möglichkeit für Schulen, betroffene Lehrkräfte durch die Befreiung von der Teilnahme an Konferenzen und von Vertretungsunterricht zu entlasten, doch setzt die durch das HKM vorgelegte „Regelung“ nahezu alle Fragen der Entlastung ins Ermessen der Schulleitung, z.B. durch die Bereitstellung von Korrekturtagen, wobei man unter Umständen von der Durchsetzungsfähigkeit des örtlichen Personalrats abhängig ist. Nach unserem Aufruf in der letzten Ausgabe der GEW regional erreichten uns aus dem Schulamtsbezirk einerseits Berichte über durchaus unterstützende Vereinbarungen, aber auch über große Belastungen der Kolleginnen und Kollegen während der Korrekturphase. Einheitliche Regelungen würden die Situation der Korrigierenden insgesamt verbessern.

Allen Leserinnen und Lesern des Newsletters wünschen wir eine erholsame unterrichtsfreie Zeit.

für die GEW-Kreisverbände Groß-Gerau und Main-Taunus

Martin Einsiedel, Harald Freiling, Robert Hottinger, Katja Pohl und Andreas Stähler

 

Weitere Informationen und eine digitale Version des Newsletters finden Sie unter

www.gew-gg-mtk.de

Für Rückfragen und Anregungen nutzen Sie auch unsere gemeinsame Mailadresse:

info@gew-gg-mtk.de

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Aktuell
news-395 Fri, 13 May 2022 00:44:00 +0200 GEW- Kalender sind da! https://gew-gg-mtk.de/home/details/gew-kalender-sind-da Ein Service eures Kreisverbandes Die beliebten GEW- Kalender für das Schuljahr 22/23 sind eingetroffen!

Da wir in den letzten Jahren vermehrt die Rückmeldung bekommen haben, dass viele Kolleginnen und Kollegen ihre Terminkalender und Listen auf digitale Medien umgestellt haben und deshalb keinen gedruckten Kalender mehr wollen, bekommt nicht mehr jede/r einen Kalender automatisch ins Fach.

Wir haben aber ausreichend Exemplare geordert, damit alle, die möchten, einen bekommen können.

Falls ihr noch keinen habt und einen wollt, schreibt einfach an:

info@gew-gg-mtk.de

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Aktuell
news-392 Thu, 28 Apr 2022 00:44:39 +0200 Information der Mitglieder der GEW-Kreisverbände Groß-Gerau und Main-Taunus: https://gew-gg-mtk.de/home/details/information-der-mitglieder-der-gew-kreisverbaende-gross-gerau-und-main-taunus Rundschreiben des GEW-Bezirksverbands Südhessen Liebe Kolleginnen und Kollegen,

die GEW-Kreisverbände Groß-Gerau und Main-Taunus gehören im Rahmen der satzungsrechtlichen Möglichkeit, dass sich Kreisverbände der GEW zu Bezirksverbänden zusammenschließen können, zum GEW-Bezirksverband Südhessen. Schon sehr lange sehen wir uns allerdings nicht in der Lage, uns auf dieser zusätzlichen Ebene in der Struktur der GEW Hessen angemessen zu engagieren. Das Schwergewicht unseres ehrenamtlichen Engagements liegt auf der Zusammenarbeit unserer beiden Kreisverbände insbesondere zur Ausgestaltung der Arbeit im gemeinsamen Gesamtpersonalrat und auf der Mitarbeit im GEW-Landesvorstand, in dem alle GEW-Kreisverbände vertreten sind.

Abgesehen davon ist auf der Bezirksebene schon seit 1998 kein Personalrat mehr angebunden, der die Interessen der Kolleginnen und Kollegen wirkungsvoll vertreten könnte, weshalb wir unsere Ressourcen lieber an anderer Stelle einsetzen.

Einige Kreisverbände im Bereich des GEW-Bezirksverbands Südhessen haben in den letzten Monaten ihre Mitarbeit im Bezirksverband aufgekündigt. Die Vorstände der GEW-Kreisverbände Groß-Gerau und Main-Taunus haben diese Möglichkeit ebenfalls beraten und sich entschieden, zunächst die Arbeit einer Strukturkommission abzuwarten, die vom GEW-Landesvorstand eingerichtet wurde, um die Strukturen der GEW-Arbeit im Landesverband auf den Prüfstand zu stellen. Im Vordergrund muss dabei stehen, die ehrenamtliche Arbeit der Kolleginnen und Kollegen in den GEW-Kreisvorständen optimal zu unterstützen, die Mitglieder an der Basis zuverlässig zu erreichen und Doppelarbeit zu vermeiden. Unsere Mitarbeit im Bezirksvorstand haben wir solange suspendiert.

Außerdem hatten wir uns als Kreisvorstände damit zu beschäftigen, dass der Vorstand des GEW-Bezirksverbands Südhessen von ihm verantwortete Rundschreiben per Mail direkt an alle Mitglieder in den südhessischen Kreisverbänden versendet. Die Kreisverbände Groß-Gerau und Main-Taunus versenden ihre Rundschreiben dagegen ausschließlich an die Kolleginnen und Kollegen, die ihre aktive Zustimmung zur Aufnahme in adressatenbezogene Mailverteiler erklärt haben. Solche Mailverteiler gibt es zum Beispiel für Personalräte, für Schulleitungsmitglieder oder für UBUS-Kräfte. Jede Mail enthält außerdem den Hinweis auf die Möglichkeit, den Verteiler wieder zu verlassen.

Den GEW-Kreisvorstand Groß-Gerau erreichten auch Beschwerden über einzelne Inhalte der unaufgefordert zugesandten Mails des Bezirksvorstands, auf deren Inhalt wir als Kreisverband keinen Einfluss haben. Die GEW-Kreisvorstände Groß-Gerau und Main-Taunus haben deshalb den Bezirksvorstand jetzt aufgefordert, zukünftig die Mitglieder der beiden Kreisverbände nicht mehr mit unaufgefordert versandten Rundschreiben des Bezirksverbands zu beliefern. Mitglieder unserer Kreisverbände können sich wie bisher auf der Internetseite des GEW-Bezirksverbands über die Rundschreiben informieren: www.gew-suedhessen.de > Bezirksvorstand > Rundbriefe

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Aktuell
news-387 Mon, 07 Mar 2022 08:20:00 +0100 Internationale Wochen gegen Rassismus https://gew-gg-mtk.de/home/details/internationale-wochen-gegen-rassismus Zwei Veranstaltungen des GEW-Kreisverbands Groß-Gerau  

Die diesjährigen internationalen Wochen gegen Rassismus finden dieses Jahr vom 14. März bis 27. März 2022 unter dem Motto "Haltung zeigen". Gerade in unseren Zeiten ist es wichtig, ein klares Zeichen gegen Rassismus, Intoleranz und Diskriminierung zu setzen.

 

Der GEW-Kreisverband Groß-Gerau beteiligt sich daran mit zwei Aktionen:

 

  • GESTOHLENE KINDHEIT

Vulnerable Menschen an den EU-Außengrenzen: Leben zwischen Abschottung und Abschreckung

Am Montag 14. März, von 19.00 Uhr bis 20.30 Uhr hält die Fotografin, Autorin, Friedensaktivistin und Nothelferin Alea Horst einen bilderreichen Vortrag über das Leben an den außengrenzen Europas.

Wie sehen Kinder in Flüchtlingslagern ihre Situation, wie leben Menschen an den Grenzübergängen, wie arrangieren sich besonders vulnerable Gruppen wie Menschen mit Behinderungen oder Kriegsverletzungen mit den Lebensbedingungen und welche Auswirkungen auf die Psyche hat es? Warum funktioniert die Abschreckungsstrategie nicht und inwieweit verändert es die Menschen, die irgendwann in Deutschland ankommen. Wie sind die aktuellen Aussichten? 

Im Anschluss des Vortrags ist ein gemeinsamer Austausch geplant und es werden Fragen beantwortet. 

 

Alea Horst ist seit Jahren in Kriegs- und Krisenländern unterwegs und setzt sich gegen Rassismus und für die Einhaltung der Menschenrechte ein.

 

Der Vortrag ist digital als Videokonferenz auf der Plattform BigBlueButton. Angemeldete Personen erhalten einen Link zur Teilnahme.

 

ANMELDUNG?      info@gew-gg-mtk.de

 

  • KOLONIALISMUS UND RASSISMUS - DAS BEISPIEL NAMIBIA

Am Dienstag 22. März, von 19.00 Uhr bis 20.30 Uhr leitet der Autor, Pädagoge und Historiker Bernd Heyl, einen Workshop zum Thema "Kolonialismus und Rassismus - Das Beispiel Namibia" als Präsenzveranstaltung in der Volkshochschule Groß-Gerau.

Kolonialismus ist ohne Rassismus nicht denkbar. Der Rassismus bildete die Legitimation für die Staaten Europas die Länder anderer Völker zu erobern. Am Beispiel Namibias wird besonders deutlich: „Der koloniale Rassismus wirkt bis heute nach“. Im Workshop werden Fragen der Teilnehmenden aufgegriffen. Die historische Dimension des Rassismus in Namibia und die aktuelle Auseinandersetzung mit dem Problem werden beleuchtet. Bernd Heyl berichtet vor dem Hintergrund der von ihm geleiteten Studienreisen.

Es ist eine Kooperationsveranstaltung des GEW-Kreisverbands Groß-Gerau und der Kreisvolkshochschule Groß-Gerau.

WO?                   Kreisvolkhochschule Groß-Gerau - Schloss Dornberg - Hauptstr. 1 - 64521 Groß-Gerau

ANMELDUNG?    Im Servicebüro der KVHS Groß-Gerau - 06152-1870-0 - info@kvhsgg.de

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Archiv 2019 bis 2020 Aktuell
news-386 Sat, 29 Jan 2022 08:20:00 +0100 GEW-Newsletter vom 29.1.22 https://gew-gg-mtk.de/home/details/gew-newsletter-vom-29122 1. Corona und Schule 2. Zugang zum E-Recruiting 3. Verbeamtung von Sozialpädagog*innen, die unterrichten 4. Programm „Löwenstark“ 5. Büro des Gesamtpersonalrats 6. Neue Personalräteschulung am 23. März Newsletter der GEW-Kreisverbände Groß-Gerau und Main-Taunus

von Martin Einsiedel, Harald Freiling, Robert Hottinger, Katja Pohl und Andreas Stähler

Informationen für Personalräte, GEW-Vertrauensleute und Schulleitungen an den Schulen im Kreis Groß-Gerau und im Main-Taunus-Kreis

Stand: 29.01.2022

 

1. Corona und Schule

Die Omikron- Welle spült durch die Schule. In äußerst bedenklicher Weise explodieren an allen Schulen die Fallzahlen und unser Arbeitgeber reagiert nach dem altbekannten Motto: „Augen zu und durch!" In seiner Pressemitteilung zum Unterrichtsbeginn nach den Weihnachtsferien verkündete Kultusminister Lorz, die Schulen seien „organisatorisch, pädagogisch und auch technisch auf alle alternativen Unterrichtsformen vorbereitet“. Die „Notfallpläne“ könnten aber zunächst in der Schublade bleiben. Gleichzeitig wurde bekannt, dass die Beschaffung eines landesweiten Videokonferenzsystems für Schulen nach einer Entscheidung des Oberlandesgerichts erneut ausgeschrieben werden muss. Die GEW stellt fest: Landesweit einheitliche Kriterien und Vorgaben für den Umgang mit den hohen Fallzahlen sind dringend erforderlich. Alle Maßnahmen und damit die Verantwortung einfach nach unten auf die einzelnen Schulen und Schulleitungen durchzureichen, zeugt nicht von verantwortungsvollem Führungsstil. Vor allem in kleineren Systemen ist jetzt kurz nach den Ferien die Personalabdeckung durch die zahlreichen Infektionen und Quarantänisierungen von Lehrkräften nicht mehr ausreichend und die Arbeitsbelastung steigt linear zu den Fallzahlen.

Das Staatliche Schulamt hat bestätigt, dass es keine Verpflichtung für die Erarbeitung von schulbezogenen Notfallplänen gibt. Sollten Schulleitungen an solchen Plänen basteln, so ist auf jeden Fall eine Beteiligung der Schulpersonalräte nach §60 und §74 HPVG sicherzustellen. Die Schulpersonalräte sollten die Schulleitungen vorsorglich auf diese Beteiligungsrechte hinweisen.

Die Kultusministerkonferenz hat sich Ende Dezember mit den Auswirkungen der Pandemie-Situation auf das Abitur und andere Abschlussprüfungen befasst. Die Prüfungen sollen wie 2020 und 2021 durchgeführt werden. Allerdings können die Bundesländer über folgende Anpassungsmaßnahmen entscheiden, „ohne das von der Kultusministerkonferenz definierte Anspruchsniveau abzusenken“: Verschiebung von Prüfungsterminen zur Gewinnung von mehr Lernzeit, Reduzierung der Anzahl von Klassenarbeiten/Klausuren zur Gewinnung von mehr Lernzeit, Präzisierung der länderinternen Prüfungshinweise, z. B. Schwerpunktsetzung oder Ermöglichung von Wahlthemen, Bereitstellung einer höheren Anzahl von Prüfungs­aufgaben zur Auswahl und/oder entsprechende Erhöhung der Arbeits-/Auswahlzeit, Auswahl von zentral gestellten Prüfungsaufgaben durch die Schulen.

Das Staatliche Schulamt hat am 27.01. die Schulleitungen informiert, dass bei der stark zunehmenden Zahl der infizierten Schüler*innen und Lehrkräfte PCR-Tests für die in der Schule positiv getesteten Personen häufig nicht mehr zur Verfügung gestellt werden, obwohl noch keine Regelung zu einer PCR-Testpriorisierung verabschiedet worden sei. Zunächst greife die aktuelle Verordnung, so dass sich Personen, die positiv getestet wurden bzw. sich positiv getestet haben, in Isolation begeben müssen. Eine Ausnahme gelte nach jetziger Rechtslage nur dann, wenn ein PCR-Test ein negatives Ergebnis bestätigt. Die Isolations­pflicht halte 10 Tage an, sofern sich die Person nicht vorher (Schülerinnen und Schüler frühestens 7 Tage nach der positiven Testung) durch einen PCR-Test oder einen professionellen Antigentest (in Arztpraxis oder Testzentrum) habe freitesten können (§ 6, Abs. 8 der Corona-Schutzverordnung). Da die positiven Selbsttestergebnisse an den Schulen nun häufig keine Bestätigung durch PCR-Tests erfahren, verbleiben die betroffenen Personen zu Hause, bis die Absonderungspflicht vorbei oder eine Freitestung erfolgt sei.

In Abstimmung mit den Gesundheitsämtern und den Schulträgern sei spätestens ab der kommenden Woche Montag eine Durchmischung von Gruppen (Jahrgangskohorten in der SEK II) weitgehend zu vermeiden. Nach Möglichkeit solle ausschließlich im Klassenverband unterrichtet werden und in allen Schularten das schulische Angebot angepasst werden (z. B. Anpassung des Ganztagsangebots). Im Sportunterricht sollen Angebote im Freien aufgrund des permanenten Luftaustausches bevorzugt werden.

Die Kreisverbände der GEW Groß-Gerau und Main-Taunus befürchten nun, dass die Transparenz im Hinblick auf die tatsächliche pandemische Lage im Schulamtsbezirk immer weniger gegeben sein wird, da die Gesundheitsämter angesichts der immer höheren Fallzahlen zunehmend überfordert sind und die Bearbeitung der Fälle deshalb erheblich eingeschränkt ist. Andererseits dürften der Mangel an PCR-Tests, falschpositive schulische Antigen-Selbsttests und die fehlende Möglichkeit des Freitestens aus der Quarantäne den Personalmangel an den Schulen verstärken und die Fehlzeiten der Schüler*innen und damit auch die Lernrückstände erneut erhöhen, was neben der Verunsicherung wiederum zusätzliche Mehrarbeit für die Kolleg*innen und Kollegen bedeutet.

Für Verwunderung sorgte eine Nachricht des Gesundheitsamtes im Main-Taunus-Kreis, die in dieser Woche in den Schulen des Kreises bekanntgegeben wurde: Da sich die Fälle von frisch aus der Isolierung entlassenen Schülerinnen und Schülern mehren, die am Tag nach ihrer Rückkehr bei der Selbsttestung einen positiven Test erhalten, sei es nicht sinnvoll, „gerade erst aus der Isolation entlassene Schülerinnen und Schüler direkt nach ihrer Rückkehr einer täglichen Selbsttestung in der Schule zu unterziehen. Da eine sofortige Re-Infektion sehr unwahrscheinlich ist, sollten frisch genesene Schülerinnen und Schüler in den ersten 2 Wochen nach ihrer Rückkehr in den Unterricht an der regelmäßigen Selbsttestung nicht teilnehmen.“ Eine Teilnahme an der Selbsttestung führe in diesen Fällen „eher zu Verunsicherungen". Wir können den Sinn dieser Regelung nicht nachvollziehen. Der Gesamt­personalrat wird dieser Frage nachgehen.

Die GEW Kreisvorstand im Main-Taunus-Kreis hat sich der Petition der Schulelternbeiräte für mobile Luftfiltergeräte in allen 1208 Unterrichtsräumen in den Schulen des Kreises angeschlossen. Bislang gibt es Luftfiltergeräte nur in 209 Räumen. Dies ist eine wichtige Voraussetzung, um den Präsenzunterricht auch über die momentane Infektionswelle hinaus sicherer zu machen.

2. Digitale Stellenbesetzung

Stellenausschreibungen werden in Zukunft nur noch digital veröffentlicht und Bewerbungen auf Stellen sind nur noch digital und nicht mehr in schriftlicher Form möglich. Das Ganze nennt sich neudeutsch „E-Recruiting“. Um die Beteiligung der Personalräte sicherzustellen, richten die Schulämter nun nach und nach den jeweiligen Vorsitzenden der Personalräte einen Zugang ein. Über das NZÜK- Portal können die Vorsitzenden nun die Ausschreibungen und die Bewerbungen, für die der jeweilige Personalrat in der Mitbestimmung ist, einsehen. Leider wird landesweit der Zugang für alle übrigen Personalratsmitglieder abgelehnt und diese Ablehnung mit dem Datenschutz begründet. Der Zugang der Vorsitzenden erfolgt mit ihrem persönlichen NZÜK-Zugang, mit dem sie auch ihre persönlichen Daten wie bspw. die Reisekosten verwalten. Eine Weitergabe der Informationen bspw. bei längerfristigen Absenzen der Vorsitzenden ist dadurch nicht möglich. Wir gehen gegen diese Praxis auf allen Ebenen (Hauptpersonalrat, Gesamtpersonalräte) vor und fordern einen Zugang zum E-Recruiting für alle Personalratsmitglieder.

3. Verbeamtung von Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen

Nach der Novellierung der Hessischen Laufbahnverordnung im Jahr 2014 konnten Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen, die in einer Vorklasse, im flexiblen Schulanfang oder an der Förderschule Unterricht erteilen, nicht mehr verbeamtet werden. Die Bemühungen des Hauptpersonalrats waren jetzt erfolgreich. Im Rahmen des Dritten Dienstrechtsänderungsgesetzes vom 15.11.2021 wurde § 44 der Laufbahnverordnung so geändert, dass nach 2,5 Jahren hauptberuflicher Tätigkeit und Bewährung eine Verbeamtung möglich ist. Dies gilt nur für unterrichtende Personen, also nicht für UBUS-Kräfte u.a. Betroffene Kolleginnen und Kollegen können dies auf dem Dienstweg formlos beantragen. Eine Information des Schulamts wird es nicht geben. GEW-Mitglieder können sich auch an die Rechtsberatung wenden.

4. Programm „Löwenstark“

Die GEW weist einmal mehr auf die Möglichkeit hin, dass Schulen im Rahmen des Programms Löwenstark mit den bereitgestellten Sondermitteln zusätzliche TV-H-Verträge abschließen oder bestehende TVH-Verträge aufstocken können, um damit kompensatorische Maßnahmen durchzuführen. Wie das HKM aktuell in einer Antwort auf eine Landtagsanfrage mitteilte, können die Schulen „mit der Unterstützung dieser befristeten Lehrkräfte zusätzliche Förderangebote machen oder die Schülerinnen und Schüler im Rahmen von Doppelbesetzungen im Unterricht individuell fördern.“ (DS 20/6696) Dabei ist uns sehr wohl bewusst, wie schwer es ist, dafür geeignete Personen zu finden. Dasselbe Problem besteht bei der Möglichkeit zum Abschluss von TVH-Verträgen, um Lehrkräfte sowie sozialpädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die mit ärztlicher Bescheinigung vom Präsenzunterricht befreit sind, zu ersetzen und so den Präsenzunterricht zu gewährleisten. Nach einer aktuellen Übersicht des HKM werden im Bereich GG/MTK für 40 betroffene Lehrkräfte (ohne Quarantäne) gerade einmal 4 TVH-Kräfte beschäftigt. Auch für schwangere Lehrerinnen, die nicht im Präsenzunterricht eingesetzt werden oder ein Beschäftigungsverbot erhalten haben, können zusätzliche befristete TV-H-Verträge abgeschlossen werden.

5. Büro des Gesamtpersonalrats

5. Das Büro des Gesamtpersonalrates ist umgezogen. Die neuen Räume befinden sich nun im Erdgeschoss des Schulamtes. Der Gesamtpersonalrat ist weiterhin erreichbar unter der Telefonnummer 06142 5500417 (zurzeit i.d.R. montags und mittwochs).

6. Neue Personalräteschulung

Der Kreisverband Groß- Gerau bietet am 23.3.22 wieder eine ganztägige Personalräte- Grundschulung in Rüsselsheim an. Das Tagesseminar bietet eine Einführung in die Grundsätze der vertrauensvollen Zusammenarbeit, in die Organisation der Personalratsarbeit und in die Beteiligungsrechte der Personalräte. Darüber hinaus können konkrete Fragen und Erfahrungen zu allen Themen der Interessenvertretung im schulischen Bereich eingebracht werden. Es eignet sich auch als Auffrischung für Personalräte, die bereits entsprechende Erfahrungen gesammelt haben und diese in das Seminar einbringen wollen. Anmeldungen bitte an: info@gew-gg-mtk.de

 

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Archiv 2019 bis 2020 Aktuell
news-384 Tue, 23 Nov 2021 08:20:00 +0100 Schulschreiben vom 23.11.21 https://gew-gg-mtk.de/home/details/gew-newsletter-vom-231121 Neue Schulschreiben 1. FAQs zur Umsetzung der 3G- Regelung beim Zutritt an Schulen 2. Aktuelle Informationen zum Schul- und Unterrichtsbetrieb ab dem 24.11.2021 GEW-Kreisverbände Groß-Gerau und Main-Taunus

Newsletter vom 23.11.2021

 

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

hier erstmal unkommentiert die neuen Regelungen ab dem 24.11.21.

Wir sind gespannt, wie die Testregelungen bis übermorgen kreativ an den Schulen umgesetzt werden....

Hier die Dokumente:

FAQ zur Umsetzung der 3G-Regelung beim Zutritt an Schulen

Aktuelle Informationen zum Schul- und Unterrichtsbetrieb ab dem 24.11.2021

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Archiv 2019 bis 2020 Aktuell
news-383 Sat, 20 Nov 2021 08:20:00 +0100 GEW-Newsletter vom 19.11.21 https://gew-gg-mtk.de/home/details/gew-newsletter-vom-191121 1. Coronasituation 2. Löwenstark 3. Digitale Leihgeräte / dienstl E- Mail- Adresse 4. Tarif- und Besoldungsrunde 2021 GEW-Kreisverbände Groß-Gerau und Main-Taunus

Newsletter vom 19.11.2021

 

 

 

 

 

 

Corona-Situation

Die Kreisverbände Groß-Gerau und Main-Taunus sind sehr besorgt über die aktuelle Corona-Lage. Vermehrt registrieren wir zurzeit Impfdurchbrüche bei Kolleginnen und Kollegen. Zum Stichtag
15. November fehlen allein im Schulamtsbezirk GG/MTK aktuell 30 Lehrkräfte aus diesem Grund.

Nach den Warnungen von Seiten der GEW wurden durch das Hessische Kultusministerium die Präventionswochen für den Unterricht jetzt bis zu den Weihnachtsferien verlängert. Dies bedeutet, dass diejenigen Schülerinnen und Schüler, die noch nicht geimpft oder genesen sind, dreimal wöchentlich Schnelltests durchführen und die Maskenpflicht während des gesamten Unterrichts gilt.

Es wäre unserer Meinung nach höchst dringlich, eine Strategie für den vielzitierten Impfbooster zu entwickeln. Da der weit überwiegende Teil der Lehrkräfte in den mittlerweile abgebauten Impfzentren geimpft wurde, gibt es noch keine Organisation der Boosterimpfung und wieder einmal bleibt es jedem selbst überlassen, sich über seinen Hausarzt / seine Hausärztin zu kümmern. Hier wäre das Kultusministerium gefragt, beispielsweise den Medical Airport Service als Betriebsärzte mit Angeboten zur Drittimpfung in die Schulen zu schicken. Wenn man trotz immer neuer Rekorde bei den Neuinfektionen die Schulen um jeden Preis offenhalten will, wofür im Hinblick auf die psychosoziale und kognitive Entwicklung der Schüler*innen viel spricht, dann muss die Landesregierung im Rahmen ihrer Fürsorgepflicht gegenüber den Lehrkräften und der Verantwortung hinsichtlich der Reduktion der Infektionszahlen niederschwellige Boosterimpfangebote organisieren. Zum Vergleich: In Spanien muss sich in der gesamten Bevölkerung mittlerweile niemand mehr selbst um einen Termin bemühen - sie werden zentral vergeben, mit knappem Vorlauf, per Anruf oder SMS.

Bis dahin appellieren wir an die Kolleginnen und Kollegen, die im Frühsommer geimpft wurden, sich trotzdem regelmäßig zu testen.

Auch bei den Schülerinnen und Schülern sind vermehrt schwerere Krankheitsverläufe zu beobachten. Die Maßnahmen des Kultusministers beschränken sich leider nicht nur auf die bekannte Kurzfristigkeit: Neu ist beispielsweise, dass donnerstags verkündet wird, man reduziere auf zwei Testungen pro Woche, um montags wieder zu drei Testungen zurückzukehren. Die kurzzzeitige Aufhebung der Maskenpflicht am Sitzplatz und die andauernde Aufhebung der automatischen Quarantänisierung von Sitznachbarn scheint uns nicht in die Zeit einer Hochinzidenzphase zu passen. Abgesehen davon empfiehlt das RKI auch eine Erfassung der unterschiedlich ansteckenden Corona-Varianten bei den Neuinfektionen.

Vielmehr wäre es dringend nötig endlich eine auf die Schulformen zugeschnittene Strategie zu entwickeln. Während an den Oberstufen und beruflichen Schulen die hohe Impfquote bei Schülerinnen und Schülern eine spürbare Verbesserung gebracht hat und dort mit weniger Maßnahmen ein sicherer Unterricht möglich scheint, werden die Grund- und Mittelstufe von vielen positiven Fällen gebeutelt. Dort arbeiten die dezimierten Kollegien weit über den Anschlag hinaus.

Mit Sorge verfolgen wir auch zahlreiche Berichte von gehäuften psychosozialen Problemen bei Kindern und Jugendlichen, z.B. Antriebslosigkeit, Depressionen bis zu Suizidversuchen. Abgesehen von der psychischen Belastung der Kolleg*innen entsteht dabei darüber hinaus auch Mehrarbeit durch Gespräche mit Eltern, Schulpsychologen oder anderen Beteiligten. So hat der KV der GEW des Kreises Groß-Gerau etwa eine Podiumsdiskussion des Stadtelternbeirats Rüsselsheim zum „Auffangen der Folgen von Corona“ in der Stadt im Oktober unterstützt und mitgestaltet, wobei die beteiligten Akteure zum Wohl der betroffenen Kinder und Jugendlichen auch künftig nachhaltig miteinander vernetzt werden sollen.

Im zweiten Jahr in Folge wurde von den meisten Schulträgern verpasst, die Klassenräume mit Luftfiltern oder wenigstens mit CO2-Ampeln winterfest und coronatauglich zu machen. Für uns als GEW steht außer Frage, dass bei künftigen Schulneubauten die Lehren aus der Pandemie gezogen werden müssen. Lüftungssysteme, Klassenräume mit Waschbecken und insgesamt größere Räume (oder – noch besser – kleinere Klassen) sind für uns ein Muss bei künftigen Planungen.

Löwenstark

Das Kultusministerium setzt große Hoffnung auf das sogenannte Programm „Löwenstark“, das vorrangig zur Kompensation von Leistungsrückständen konzipiert wurde, die während der Corona-Pandemie entstanden sind. Solche Maßnahmen sind im Ansatz begrüßenswert und dank des Einsatzes der Kolleg*innen und Schulleitungen an manchen Standorten auch pädagogisch sinnvoll gestaltet, doch ist die Umsetzung in erheblichem Maße vom Einsatz geeigneten externen Personals abhängig, das häufig nicht flächendeckend und mit geeigneter Ausbildung verfügbar ist. Neben der GEW sieht auch der Landeselternbeirat vergleichbare Verhältnisse an den einzelnen Schulstandorten bei der Umsetzung des Programms gefährdet. Auf unterschiedlichen Ebenen setzten wir uns auch dafür ein, dass die Mitbestimmung der Personalräte bei Personalmaßnahmen im Rahmen des Programms „Löwenstark“ gewahrt bleibt und sich die Mehrarbeit für die Kolleg*innen an den Schulen wegen der Evaluation und Kommunikation in Grenzen hält.

Dienstliche Endgeräte

Zahlreiche Kolleg*innen insbesondere im Bereich des Schulträgers Rüsselsheim beklagen eine unzureichende Information und sehr eingeschränkte Nutzungsmöglichkeiten bei den sogenannten dienstlichen Endgeräten, vor allem den Laptops. Alleine die Zugangsdaten für die Erstanmeldung mussten in den Kollegien mitunter mühevoll ermittelt werden. Die Geräte können im Berufsalltag nicht angemessen genutzt werden, weshalb sich die GEW im Schulamtsbezirk für eine Verbesserung dieser Situation einsetzt, da es sich ja immerhin auch um eine erhebliche Summe an eingesetzten öffentlichen Geldern handelt. Genauso drängen wir auf eine praktikable Lösung für die dienstlichen E- Mail- Adressen, die noch immer nur schwer abrufbar sind.

Tarif- und Besoldungsrunde 2021

Die vereinbarte prozentuale Erhöhung der Gehälter der Angestellten tritt in zwei Stufen zum 1. August 2022 um 2,2 Prozent und zum 1. August 2023 um weitere 1,8 Prozent in Kraft. Angestellte erhalten zwei steuer- und abgabenfreie Corona-Sonderzahlung in Höhe von jeweils  500 Euro, die mit dem Gehalt für Dezember 2021 und für März 2022 ausgezahlt werden. Teilzeitbeschäftigte erhalten die Sonderzahlungen nach ihrem Stellenumfang. 

Ein Gesetz zur systemgerechten und zeitgleichen Übertragung der Gehaltserhöhungen auf die Beamtinnen und Beamten wurde am 11.11.2021 im Landtag in erster Lesung beraten. Der Gesetzentwurf sieht vor, dass die Corona-Sonderzahlungen für die aktiven Beamtinnen und Beamten in einer Zahlung mit den Bezügen für Februar 2022 überwiesen werden.

 

 

Mit gewerkschaftlichen Grüßen,

Katja Pohl, Martin Einsiedel, Robert Hottinger und Andreas Stähler

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news-382 Fri, 12 Nov 2021 17:30:01 +0100 Grundschulen fordern A 13 für alle! https://gew-gg-mtk.de/home/details/grundschulen-fordern-a-13-fuer-alle news-381 Tue, 19 Oct 2021 08:21:00 +0200 Fortbildungen für neu gewählte Personalräte: https://gew-gg-mtk.de/home/details/fortbildungen-fuer-neu-gewaehlte-personalraete Tagesseminare für neu gewählte Personalräte: Einführung in die Arbeit mit dem Hessischen Personalvertretungsgesetz Aktuell: Seminar in Rüsselsheim ist ausgebucht! Für das Seminar in Steinbach sind noch wenige Plätze frei! An die Personalräte der Schulen im Kreis Groß-Gerau und im Main-Taunus-Kreis

 

Tagesseminare für neu gewählte Personalräte: Einführung in die Arbeit mit dem Hessischen Personalvertretungsgesetz

Aktuell: Seminar in Rüsselsheim ist ausgebucht! Für das Seminar in Steinbach sind noch wenige Plätze frei!

Meldet euch trotzdem weiter an, dann kommt ihr auf die Warteliste für die Schulungen im Frühjahr!

Das Tagesseminar bietet eine Einführung in die Grundsätze der vertrauensvollen Zusammenarbeit, in die Organisation der Personalratsarbeit und in die Beteiligungsrechte der Personalräte. Darüber hinaus können konkrete Fragen und Erfahrungen zu allen Themen der Interessenvertretung im schulischen Bereich eingebracht werden. Es eignet sich auch als Auffrischung für Personalräte, die bereits entsprechende Erfahrungen gesammelt haben und diese in das Seminar einbringen wollen.

Termine für die themengleichen Seminare:

 

Mittwoch, 17. November, 9:30 bis 16:00 Uhr

Bildungszentrum der IG BAU, Waldstraße 31, 61449 Steinbach 

Anmeldungen: katja.m.pohl@web.de

 

Mittwoch, 1. Dezember, 9:30 bis 16:00 Uhr

Stadthalle Rüsselsheim, Rheinstraße 7

Anmeldungen: info@gew-gg-mtk.de

 

Leitung: Katja Pohl, Andreas Stähler, Martin Einsiedel, Friedhelm Ernst, Harald Freiling

 

Die Schulungen sind durch die Lehrkräfteakademie akkreditiert (LA 02102160).

Personalräten ist nach § 40 Abs.2 HPVG für die Teilnahme an Schulungsveranstaltungen, die der Personalratsarbeit dienen, Dienstbefreiung zu erteilen.

 

Die Seminare sind als Präsenzveranstaltung unter Beachtung der Corona-Regeln geplant. Die Teilnahme ist kostenlos. Das Mittagessen ist nicht einbegriffen und kann am Tagungsort eingenommen werden.

Bitte geben Sie zur Kontaktnachverfolgung im Sinn der Corona-Verordnungen in Ihrer formlosen Anmeldung die Schule, Ihre E-Mailadresse, Ihre private Telefonnummer und Ihre Wohnadresse an. Die Daten werden nach Durchführung des Seminars wieder gelöscht.

Sie erhalten eine Bestätigung Ihrer Anmeldung sowie eine Wegbeschreibung bzw. das Angebot für einen Ersatztermin, wenn das gewünschte Seminar ausgebucht ist.

 

 

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