GEW Hessen News Feed http://dev.vbox.intern de_DE GEW Hessen Thu, 28 Oct 2021 09:55:32 +0200 Thu, 28 Oct 2021 09:55:32 +0200 TYPO3 EXT:news news-381 Tue, 19 Oct 2021 08:21:00 +0200 Fortbildungen für neu gewählte Personalräte: https://gew-gg-mtk.de/home/details/fortbildungen-fuer-neu-gewaehlte-personalraete Tagesseminare für neu gewählte Personalräte: Einführung in die Arbeit mit dem Hessischen Personalvertretungsgesetz An die Personalräte der Schulen im Kreis Groß-Gerau und im Main-Taunus-Kreis

 

Tagesseminare für neu gewählte Personalräte: Einführung in die Arbeit mit dem Hessischen Personalvertretungsgesetz

Das Tagesseminar bietet eine Einführung in die Grundsätze der vertrauensvollen Zusammenarbeit, in die Organisation der Personalratsarbeit und in die Beteiligungsrechte der Personalräte. Darüber hinaus können konkrete Fragen und Erfahrungen zu allen Themen der Interessenvertretung im schulischen Bereich eingebracht werden. Es eignet sich auch als Auffrischung für Personalräte, die bereits entsprechende Erfahrungen gesammelt haben und diese in das Seminar einbringen wollen.

Termine für die themengleichen Seminare:

 

Mittwoch, 17. November, 9:30 bis 16:00 Uhr

Bildungszentrum der IG BAU, Waldstraße 31, 61449 Steinbach 

Anmeldungen: katja.m.pohl@web.de

 

Mittwoch, 1. Dezember, 9:30 bis 16:00 Uhr

Stadthalle Rüsselsheim, Rheinstraße 7

Anmeldungen: info@gew-gg-mtk.de

 

Leitung: Katja Pohl, Andreas Stähler, Martin Einsiedel, Friedhelm Ernst, Harald Freiling

 

Die Schulungen sind durch die Lehrkräfteakademie akkreditiert (LA 02102160).

Personalräten ist nach § 40 Abs.2 HPVG für die Teilnahme an Schulungsveranstaltungen, die der Personalratsarbeit dienen, Dienstbefreiung zu erteilen.

 

Die Seminare sind als Präsenzveranstaltung unter Beachtung der Corona-Regeln geplant. Die Teilnahme ist kostenlos. Das Mittagessen ist nicht einbegriffen und kann am Tagungsort eingenommen werden.

Bitte geben Sie zur Kontaktnachverfolgung im Sinn der Corona-Verordnungen in Ihrer formlosen Anmeldung die Schule, Ihre E-Mailadresse, Ihre private Telefonnummer und Ihre Wohnadresse an. Die Daten werden nach Durchführung des Seminars wieder gelöscht.

Sie erhalten eine Bestätigung Ihrer Anmeldung sowie eine Wegbeschreibung bzw. das Angebot für einen Ersatztermin, wenn das gewünschte Seminar ausgebucht ist.

 

 

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news-380 Wed, 06 Oct 2021 16:39:00 +0200 Kolleginnen und Kollegen der Martin-Buber-Schule, Groß-Gerau, erklären sich solidarisch mit den streikenden Angestellten https://gew-gg-mtk.de/home/details/gew-kreisverbaende-gross-gerau-und-main-taunuskreis-unterstuetzen-die-tarifverhandlungen-2021-fuer-die-hessischen-landesangestellten-1 5% Erhöhung! Mindestens 175€! Übertragung der Tarifergebnisse auf die Beamtinnen und Beamten! Kolleginnen und Kollegen der Martin-Buber-Schule, Groß-Gerau, erklären sich solidarisch mit den streikenden Angestellten in hessischen Schulen und Hochschulen und unterstützen die Forderungen zu den Tarifverhandlungen

5% Erhöhung!

Mindestens 175€!

Übertragung der Tarifergebnisse auf die Beamtinnen und Beamten!

 

 

Nathalie Thoumas, Personalratsvorsitzende

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news-379 Mon, 27 Sep 2021 07:50:00 +0200 Die Folgen der Corona-Pandemie gemeinsam auffangen https://gew-gg-mtk.de/home/details/die-folgen-der-corona-pandemie-gemeinsam-auffangen Öffentliche Sitzung des Rüsselsheimer Stadtelternbeirates am Montag, den 04.10.2021, von 19:00 - 21:00 Uhr in der Aula der Immanuel-Kant-Schule Seit der ersten Schließung der Schulen im März vergangenen Jahres wurden die Kinder und Jugendlichen mit verschiedenen Umbrüchen, Veränderungen und Einschränkungen konfrontiert. Wir als Elternvertretung sehen die Schülerinnen und Schüler als die Leidtragenden von vielfältigen Entwicklungen, auf deren Gestaltung sie selbst keinen Einfluss nehmen können.

 

 

 

Als Folgen bemerken Eltern beispielsweise:
- Gewichtszunahmen und Essstörungen,
- Verlust motorischer und koordinatorischer Fähigkeiten (z.B. Schwimmen),
- ungünstige Bedingungen für die sozialen Entwicklung,
- gestiegenes Suchtverhalten, verstärkter Medienkonsum,
- Vereinsamung, Depression, Suizidalität etc.
Um über diese Folgen für die Kinder und Jugendlichen mit verschiedenen Trägern des Soziallebens in Rüsselsheim ins Gespräch zu kommen und nach Lösungen zu suchen, laden wir Sie zu einer Podiumsdiskussion mit Publikumsbeteiligung ein. Die Veranstaltung wird moderiert von Anika Stork (u. a. Business Coach und Mediatorin).
Die Podiumsgäste sind:
- Jennifer Daschevski, UBUS-Kraft
- Adnan Dayankac, Vorsitzender des Rüsselsheimer Ausländerbeirates
- Uta Dogan, Schulsozialarbeit der Stadt Rüsselsheim (angefragt)
- Uwe Ernst, stellv. Vorsitzender des Rüsselsheimer Stadtelternbeirates
- Robert Hottinger, Lehrer und GEW-Vertreter
- Peter Kreuzer, Sportbund Rüsselsheim
- Heike Pauly, Mitglied im Landeselternbeirat Hessen
- Rüsselsheimer Schülervertretung (angefragt)


Wir freuen uns auf einen intensiven Austausch.
Roland Lobenstein und Uwe Ernst,
Vorstand des Rüsselsheimer Stadtelternbeirates

 

Zur reibungslosen Umsetzung des notwendigen Hygienekonzeptes bitten wir
Sie, sich möglichst mit Namen und Telefonnummer anzumelden unter:
Anmeldung@StEB-Ruesselsheim.de
Angemeldete Besucher werden vorrangig eingelassen. Da die Raumkapazität
beschränkt ist, können wir am Abend nicht den Einlass für alle Interessierten
zusichern.

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news-378 Sun, 19 Sep 2021 16:39:00 +0200 GEW-Kreisverbände Groß-Gerau und Main-Taunuskreis unterstützen die Tarifverhandlungen 2021 für die hessischen Landesangestellten https://gew-gg-mtk.de/home/details/gew-kreisverbaende-gross-gerau-und-main-taunuskreis-unterstuetzen-die-tarifverhandlungen-2021-fuer-die-hessischen-landesangestellten Am 1. September 2021 starteten die Verhandlungen für die mehr als 45.000 Tarifbeschäftigten des Landes Hessen. Die GEW-Kreisverbände GG und MTK bekräftigen die Forderungen nach Einkommenserhöhungen von 5% bzw. einem Mindestbetrag von 175 Euro. Wir haben als Lehrkräfte, Sozialpädagog*innen und andere Landesangestellte in der Coronakrise mit viel Engagement und unter schwierigen Bedingungen unseren Job gemacht. Dafür wollen wir nicht nur verbales Lob und Anerkennung, sondern auch eine angemessene Lohnerhöhung. Nach wie vor herrscht im Grund- und Förderschulbereich ein eklatanter Lehrkräftemangel, der noch durch den Einsatz von befristet Beschäftigten – oft ohne vollständige Lehramtsausbildung – kaschiert wird. Gerade unser Schulamtsbereich GG/MTK hat den höchsten Anteil an befristeten Arbeitsverträgen in den hessischen Schulen. Die betroffenen Kolleg*innen machen einen hervorragenden Dienst; ohne sie könnten wir nicht einmal die Grundunterrichtsversorgung aufrechterhalten. Es muss dringend deutliche Verbesserungen bei diesen prekären Arbeitsverhältnissen geben. Nur mit attraktiven Einkommen und spürbaren Verbesserungen der Arbeitsbedingungen können wir langfristig dem Lehrkräftemangel entgegenwirken.

Skandalös ist außerdem, dass einige der dringend benötigten Kolleginnen und Kollegen mit der Eingruppierung E 5/6 ihren Dienst versehen und dabei die gleiche Arbeit leisten wie ihre verbeamteten Kolleg*innen. Daher kämpfen wir auch für eine Lehrkräfte Entgeltordnung als Teil des Tarifvertrags, die den veralteten Eingruppierungserlass ersetzen muss.

Auch für die Beamtinnen und Beamten sowie für die Versorgungsempfängerinnen und -empfänger ist die Tarifrunde von großer Bedeutung. Wir fordern eine zeit- und wirkungsgleiche Übertragung des Tarifergebnisses für verbeamteten Kolleg*innen. Da die heiße Phase des Arbeitskampfs in der ersten Herbstferienwoche liegt, hoffen wir auf aktive Unterstützung bei möglichen Aktionen und Streiks auch der Beamtinnen und Beamten.

 

Claudia Kuse

Mitglied der Tarifkommission

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news-377 Fri, 03 Sep 2021 08:20:00 +0200 GEW-Newsletter vom 3.9.2021 https://gew-gg-mtk.de/home/details/gew-newsletter-vom-392021 1. Schuljahr beginnt - Corona bleibt 2. Antikorruptionsschulung 3. Tarifrunde 2021 4. Termine GEW-Kreisverbände Groß-Gerau und Main-Taunus

 

Informationen für Personalräte, GEW-Vertrauensleute und Schulleitungen an den Schulen im Kreis Groß-Gerau und im Main-Taunus-Kreis (Newsletter)

 

3.9.2021

 

 

Inhalt:

  1. Schuljahr beginnt – Corona bleibt
  2. Corona-Testregelungen
  3. Quarantäneregelungen
  4. Impfung von Jugendlichen zwischen 12 und 18
  5. Digitale Endgeräte für Beschäftigte an Schulen
  6. Antikorruptionsschulungen
  7. Tarif- und Besoldungsrunde 2021 hat begonnen
  8. GEW-Termine zum Vormerken
  9. Aktualisierung der Mailverteiler der GEW

 

1. Schuljahr beginnt – Corona bleibt

Die GEW-Kreisverbände Groß-Gerau und Main-Taunus wünschen allen Kolleginnen und Kollegen in den Schulen alles Gute für das neue Schuljahr, insbesondere Kraft, Gesundheit und Zuversicht. Wir bieten unsere Unterstützung an und benötigen gleichzeitig eure Unterstützung bei der Entwicklung und Durchsetzung der gemeinsamen Forderungen.

 

Den Optimismus von Kultusminister Lorz teilen wir nur begrenzt. Die jüngste Anpassung des hessischen Eskalationskonzepts sieht vor, dass auch bei steigenden Inzidenzwerten keine Schulschließung und damit auch kein Distanz- oder Wechselunterricht mehr stattfinden wird. Für die ersten beiden Schulwochen, die als „Präventionswochen“ schon vor den Ferien angekündigt wurden, ist eine Erhöhung der Testfrequenz von zwei auf drei Tests pro Woche und die Pflicht zum Tragen einer medizinische Maske auch am Platz während des Unterrichts vorgesehen. Ab einer regionalen Inzidenz von über 100 gilt auch wieder am Platz eine Maskenpflicht. Erneut, so die gemeinsame Kritik von GEW, Landeselternbeirat und Landesschülervertretung, wurde angesichts niedriger Inzidenzen unmittelbar vor den Sommerferien alles unterlassen, um die Schulen für die nächsten Wellen krisenfester zu machen. Das gilt insbesondere auch für die Beschaffung von Luftfilteranlagen, aber auch für die digitale Infrastruktur. Das „Prinzip Hoffnung“ ist zwar gerade für Gewerkschaften eine wichtige Inspiration, in diesem Fall aber erneut der falsche Ratgeber.

 

Lehrkräftemangel, zu große Lerngruppen und unzureichende Räumlichkeiten werden uns auch im neuen Schuljahr begleiten. Die GEW wird konkrete Berichte aus den Schulen gern aufgreifen. Schreiben Sie dazu an info@gew-gg-mtk.de oder sprechen Sie die Mitglieder der Kreisvorstände oder des Gesamtpersonalrats an. Alle Kontaktadressen finden Sie unter www.gew-gg-mtk.de.

 

2. Corona-Testregelungen

Alle Schulen erhielten am 23.8.2021 ein Schreiben des Kultusministeriums zur Weiterleitung an die Lehrkräfte mit Informationen zur „Durchführung von Antigen-Selbsttests in Schulen im Schuljahr 2021/2022“, das man auf unserer Homepage nachlesen kann, sowie einen entsprechenden Elternbrief. Die neuen Testkits, die nicht mehr von der Firma Roche, sondern von Siemens Healthineers geliefert werden, sollen wie bisher zweimal in der Woche eingesetzt werden, lediglich in den ersten beiden Schulwochen dreimal. Personen, die einen vollständigen Impfschutz oder Genesenennachweis vorlegen können, sind weiterhin von der Verpflichtung entbunden.

 

2021-08-23-HKM-Antigen-Selbsttests.pdf

 

Der Gesamtpersonalrat beim Schulamt in Rüsselsheim hat die Einführung eines Testhefts, das auch außerhalb der Schule als Nachweis eines aktuellen Tests dienen soll, gegenüber dem Staatlichen Schulamt thematisiert und auf den erheblichen zeitlichen Mehraufwand hingewiesen, der letztlich auch von der Unterrichtszeit abgeht. Gerade wenn die Lehrkraft nur in der Stunde, in der getestet wird, in der Klasse ist, müssen die Testhefte unmittelbar nach dem Test abgezeichnet werden. Dazu kommt das Nachtragen von Testergebnissen, wenn Kinder das Testheft vergessen haben, und vieles mehr. Schulleitungen, die im letzten Jahr oft genug unter kurzfristigen Entscheidungen gelitten haben, müssen alle Hefte stempeln und unterschreiben. Als hochproblematisch schätzt die GEW im Gesamtpersonalrat die Verpflichtung der „beaufsichtigenden Lehrkraft“ ein, die negative Testung im Rahmen eines Antigen-Selbsttests durch Kinder und Jugendliche abzuzeichnen und damit auf die Stufe eines amtlichen Dokuments bzw. eines Schnelltests durch zertifizierte Testanbieter zu heben. Die GEW verweist in diesem Zusammenhang ausdrücklich auf den folgenden Satz in dem Schreiben vom 23.8.2021, der Erlass-Charakter hat: „Haftungsrisiken ergeben sich für die Lehrkräfte hieraus nicht.“ Solche Fragen könnten auftauchen, wenn der Test nicht ordnungsgemäß ausgeführt wurde, das Testergebnis sich als fehlerhaft erweist oder Unterschriften gefälscht werden.

 

Gleichzeitig verkennt die GEW nicht die Tatsache, dass gerade den Eltern, deren Kinder noch nicht geimpft werden können, Kosten erspart werden können, wenn die Schnelltests ab dem 11. Oktober nicht mehr kostenfrei sind. Insgesamt ist für die GEW das Testheft ein weiteres Zeichen galoppierender Bürokratie. Angesichts der generellen Testpflicht in Schulen wäre auch zu erwägen, dass Schülerinnen und Schüler grundsätzlich als getestet gelten. Weitere Hinweise zum Testheft findet man auf der Homepage des HKM:

https://kultusministerium.hessen.de/schulsystem/umgang-mit-corona-an-schulen/einfuehrung-eines-testheftes-fuer-schule-und-alltag

 

3. Neue Quarantäne-Regelungen

In einem gemeinsamen Erlass verkündeten das Kultusministerium und das Sozialministerium am 24.8.2021 neue Regelungen für „Absonderungsentscheidungen bei Schülerinnen und Schülern“ für den Fall einer positiven Testung. Schülerinnen und Schüler, die beim Antigen-Selbsttest positiv getestet werden, müssen sich wie bisher „umgehend in Quarantäne begeben“ und sind außerdem „gehalten, unverzüglich einen PCR-Test durchführen zu lassen“. Bestätigt sich die Infektion, beträgt die Quarantänezeit 14 Tage, die durch einen Nukleinsäurenachweis auf höchstens 7 Tage verkürzt werden kann. In Absprache mit dem Gesundheitsamt soll ein positiver Test künftig nicht mehr zur Freistellung von ganzen Kursen und Klassen führen, sondern nur noch die „unmittelbaren Sitznachbarn“ betreffen. Dazu müssen die Schulen dem Gesundheitsamt „einen Sitzplan sowie die Namen und Adressen der unmittelbaren Sitznachbarn“ zur Verfügung stellen. Außerdem müssen „alle übrigen Schüler und Lehrkräfte des Klassen- oder Kursverbandes (mit Ausnahme der Geimpften und Genesenen) (…) in den folgenden zwei Wochen an jedem Tag getestet werden.“

 

2021-08-24-Quarantäne_Schule_HMSI_HKM.pdf

 

Die GEW hält diese Regelung angesichts der Schulrealität im uneingeschränkten Präsenzunterricht mit vollen Klassenräumen und vielfältigen Kontaktmöglichkeiten in den Schulbussen, in Pausen, in bunt gemischten Lerngruppen oder im Ganztag für weltfremd oder für Augenwischerei.

 

4. Impfung von Jugendlichen von 12 bis 17

Wie bekannt hat die Ständige Impfkommission mit ihrer Entscheidung vom 16.8.2021 mit Bezug auf die Erkenntnisse insbesondere aus dem „amerikanischen Impfprogramm mit nahezu 10 Millionen geimpften Kindern und Jugendlichen“ eine Impfempfehlung für Jugendliche von 12 bis 17 Jahren ausgesprochen. Diese Empfehlung ziele „in erster Linie auf den direkten Schutz der geimpften Kinder und Jugendlichen vor COVID-19 und damit assoziierte psychosoziale Folgeerscheinungen ab“. Die STIKO spricht sich ausdrücklich dagegen aus, „dass bei Kindern und Jugendlichen eine Impfung zur Voraussetzung sozialer Teilhabe gemacht wird“.

 

Die Hessische Landesregierung verweist in einem gemeinsamen Erlass von Sozial-, Kultus- und Innenministerium vom 27.8.2021 auf „Impfangebote für hessische Schülerinnen und Schüler“ in der Verantwortung der Gesundheitsämter, der Schulträger und der – in Auflösung befindlichen – Impfzentren.

 

2021-08-27-HKM-impfangebote-Schulen.pdf

 

Solche Impfangebote sollen auch in Räumen der Schulen (Turnhalle) oder in unmittelbarer Nähe zu Schulen durchgeführt werden. Die Schulen sollen entsprechende Interessenbekundungen abgeben und Informationen weitergeben. In der Sporthalle der Werner-Heisenberg-Schule in Rüsselsheim, einer beruflichen Schule mit vielen volljährigen Schülerinnen und Schülern, wurde eine solche Impfaktion am 1. und 2. September durchgeführt. Nach einer aktuellen Pressemeldung des Kreises Groß-Gerau sollen ab dem 6. September „mobile Teams mit Impfungen an Schulen im Kreis Groß-Gerau starten, zunächst in Gernsheim (Gymnasium, Johannes-Gutenberg-Schule), Mörfelden-Walldorf (Bertha-von-Suttner-Schule) und Rüsselsheim (Alexander-von-Humboldt-Schule)“.

 

Auch die GEW sieht in der vermehrten Impfung von Schülerinnen und Schülern einen Schritt zu mehr Sicherheit, betont aber die Verantwortung der Lehrkräfte und der Schule für einen diskriminierungsfreien Umgang mit allen Schülerinnen und Schülern. Die Entscheidung für eine Impfung liege ausschließlich bei den Eltern bzw. je nach Alter bei den Schülerinnen und Schülern selbst. Impfungen sollten vor allem in den Impfzentren und bei Haus- und Kinderärzten durchgeführt werden. Impfangebote in schulischen Räumen können die Impfbereitschaft erhöhen, dürfen jedoch nicht im unterrichtlichen Kontext stattfinden. Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte dürfen als unmittelbare Bezugs- und Vertrauenspersonen nicht in die Organisation der Impfung einbezogen werden.

 

5. Dienstliche Endgeräte und Mailadressen

Bezüglich der Ausgabe der dienstlichen Endgeräte, der Ausfertigung von Leihverträgen und der Verpflichtung zur Einrichtung einer dienstlichen Mailadresse haben wir keinen neuen Stand und verweisen insoweit auf unsere älteren Informationen auf unserer Homepage. Das Kultusministerium hat gegenüber dem Hauptpersonalrat unmittelbar vor den Sommerferien noch einmal bestätigt, dass es keine Verpflichtung geben kann , die dienstliche Mailadresse auf einem privaten Endgerät zu installieren und zu nutzen.

 

Natürlich interessieren uns auch hier Ihre Berichte aus dem digitalen Alltag: Schreiben Sie dazu an info@gew-gg-mtk.de oder sprechen Sie die Mitglieder der Kreisvorstände oder des Gesamtpersonalrats an. Alle Kontaktadressen finden Sie unter www.gew-gg-mtk.de.

 

6. Antikorruptionsschulungen

In den letzten Wochen vor den Sommerferien und damit im allgemeinen Corona-Stress machte das Staatliche Schulamt enormen Druck, dass alle Lehrkräfte die Teilnahme an der Online-Schulung zur Korruptionsbekämpfung absolvieren und den entsprechenden Nachweis erbringen. Die Information der Leiterin des Staatlichen Schulamts, dass der Nachweis erst bis zu den Herbstferien vorzulegen ist, wurde offensichtlich gegenüber den Schulen nicht kommuniziert. Viele Kolleginnen und Kollegen ärgerten sich nicht nur über den zeitlichen Stress, sondern auch darüber, dass die Online-Schulung jeden Bezug zum Arbeitsplatz Schule vermissen ließ. Die Tatsache, dass es für die hessischen Lehrkräfte eine eigenständige Verwaltungsvorschrift "über die Annahme von Belohnungen, Geschenken und sonstigen Vorteilen" gibt (Amtsblatt 2018, Seite 414), fand überhaupt keine Erwähnung. Vielleicht hätte es ausgereicht, diese den Lehrkräften noch einmal zur Verfügung zu stellen und ggf. die Kenntnisnahme gegenzeichnen zu lassen:

https://www.rv.hessenrecht.hessen.de/bshe/document/VVHE-VVHE000016905

 

Ein weiteres Ärgernis ist die Tatsache, dass sich in Begleitinformationen für Schulleitungen, die in Gesamtkonferenzen und Dienstversammlungen vorgetragen wurden, mehrere Fehler finden:

1. Die Bagatellgrenze für Geschenke von Eltern liegt nach der Verwaltungsvorschrift vom 15.6.2018 bei 20 Euro, die Obergrenze für Sammelgeschenke der Klassenelternschaft oder einer Klasse anlässlich von Verabschiedungen oder besonderer Schulveranstaltungen jedoch bei 150 Euro.

2. Eine Gleichsetzung von unzulässigen Bargeldgeschenken und zweckgebundenen Geschenkgutscheinen findet sich in keiner der einschlägigen Rechtsvorschriften.

3. Dass Lehrkräfte Freiplätze bei Klassenfahrten, Busreisen oder Eintrittspreisen in Anspruch nehmen, ist keine unzulässige Vorteilsnahme, sondern durch den Erlass über Schulwanderungen und Schulfahrten vom 7.9.2009 zwingend vorgeschrieben (VII.3).

 

7. Tarif- und Besoldungsrunde 2021 hat begonnen

Am 1. September haben die Verhandlungen über die Einkommen der Angestellten und Beamtinnen und Beamten in Hessen begonnen. Alle aktuellen Informationen finden Sie auf der Internetseite der GEW Hessen: https://www.gew-hessen.de/tarifrunde-hessen-2021

 

Über Veranstaltungen und Aktionen in den Kreisen Groß-Gerau und Main-Taunus informieren wir Sie auf unserer Homepage oder über unseren Mailverteiler.

 

8. GEW-Termine zum Vormerken – Interesse an Personalratsschulungen

Wir möchten Sie bitten, die folgenden Termine für Treffen der Personalräte und GEW-Vertrauensleute vorzumerken:

 

  • für Schulen im Main-Taunus-Kreis am Mittwoch, dem 22. September von 15.00 bis 17.00 Uhr im Bildungszentrum der IG BAU, Waldstraße 31, 61449 Steinbach am Taunus
  • für Schulen im Kreis Groß-Gerau am 27. Oktober um 15 Uhr in der Aula der Immanuel-Kant-Schule in Rüsselsheim

 

Alle Einzelheiten zur Tagesordnung und zu den Anmeldemodalitäten finden Sie in den Einladungen, die wir für diese Veranstaltungen versenden und auf unserer Homepage.

 

Vor den Sommerferien haben wir insgesamt sieben, immer ausgebuchte Tagesseminare für neu gewählte Personalräte durchgeführt. Trotzdem konnten wir nicht alle Interessentinnen und Interessenten berücksichtigen. Wenn Sie Interesse an einer solchen Grundschulung haben, dann schicken Sie uns eine Mail unter Angabe Ihrer Schule an: info@gew-gg-mtk.de.

 

9. Aktualisierung der Mailverteiler der GEW

Wie berichtet haben wir nach den Personalratswahlen damit begonnen, unsere Mailverteiler zu aktualisieren. Weitere Informationen findet man auch dazu auf unserer Homepage:

https://gew-gg-mtk.de/home/details/gew-aktualisiert-verteiler-fuer-newsletter

 

  

verantwortlich:

Harald Freiling, Kreisrechtsberater der GEW

Anfragen und Rückmeldungen: freiling.hlz@t-online.de

 

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Archiv 2019 bis 2020 Aktuell
news-376 Sun, 29 Aug 2021 08:39:00 +0200 GEW aktualisiert Verteiler für Newsletter https://gew-gg-mtk.de/home/details/gew-aktualisiert-verteiler-fuer-newsletter Die GEW-Kreisverbände Groß-Gerau und Main-Taunus haben nach den Personalratswahlen im Mai alle Personalräte angeschrieben, um die Übersicht auf den neusten Stand zu bringen. Auch alle anderen bestehenden Mailverteiler werden derzeit aktualisiert. Kolleginnen und Kollegen, die sich für die aktuellen Informationen der GEW in der Region interessieren, finden diese auf unserer Homepage www.gew-gg-mtk.de.

 

Wenn Sie zusätzlich per Mail informiert werden möchten, schreiben Sie eine Mail mit dem Betreff "Newsletter", mit Ihrem Namen und Ihrer Schule an freiling.hlz@t-online.de. Anmelden können sich alle Kolleginnen und Kollegen, die an aktuellen Informationen zur Arbeit der GEW interessiert sind. Kolleginnen und Kollegen in den Personalräten sind bereits über unsere Abfrage erfasst. 

 

Unsere Mails versenden wir ausschließlich als BlindCopy. Die GEW verpflichtet sich, die Regelungen der Datenschutzgrundverordnung zu beachten und die Adressen nicht an Dritte weiterzugeben. Um aus dem Verteiler wieder gestrichen zu werden, reicht ebenfalls eine formlose Mail.

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Aktuell
news-375 Mon, 21 Jun 2021 16:39:07 +0200 Mehrarbeit durch Distanzunterricht muss vergütet werden https://gew-gg-mtk.de/home/details/mehrarbeit-muss-verguetet-werden Gesamtpersonalrat unterstützt Anträge Nachdem das Hessische Kultusministerium lange Zeit die Berichte der Lehrkräfte über die enormen Mehrbelastungen in den Schulen durch die Auswirkungen der Pandemie ignoriert hatte, wurde auf Drängen insbesondere der GEW im Hauptpersonalrat der Lehrerinnen und Lehrer (HPRLL) mit dem Erlass vom 10.12.2020 „zur Vergütung von Mehrarbeit, die durch zusätzlich zum Präsenzunterricht erteilten Distanzunterricht entsteht“, endlich anerkannt, dass dieser Distanzunterricht mit Mehrarbeit verbunden ist und nach den gesetzlichen Regelungen für verbeamtete oder tarifbeschäftige Lehrkräfte ein Anspruch auf Ausgleich durch Zeit oder Bezahlung bestehen kann.

Daher beantragten elf Lehrerinnen der Weinbergschule Hochheim Mehrarbeitsvergütung entsprechend dem genannten Erlass. In der Zeit nach den Weihnachtsferien bis Anfang März hatten sie jeweils weit über 100 Stunden Arbeitszeit zusätzlich aufgewendet. Ihre zusätzlich zur normalen Arbeitszeit anfallenden Tätigkeiten und Zeiten hatten sie genau dokumentiert. Neben der Betreuung der Schülerinnen und Schüler in Videokonferenzen und individuellen Sprechstunden fielen zusätzliche Absprachen und Konferenzen, das Erstellen von Lernvideos und anderen Materialien sowie Korrekturen von Arbeiten aus dem Distanzunterricht an. Die Anträge auf Mehrarbeitsvergütung wurden durch das Staatliche Schulamt in Rüsselsheim jedoch allesamt abgelehnt. Eine ähnliche Erfahrung hatte bereits im Januar eine Lehrkraft der Goetheschule Rüsselsheim gemacht, als sie einen Antrag für Zeitausgleich oder ersatzweise Vergütung für die von ihr dokumentierte Mehrarbeit im Videounterricht stellte. Der Erlass vom Dezember 2020 entspricht keineswegs der Forderung der GEW, dass die Mehrarbeit durch Distanzunterricht auf die Pflichtstundenzahl angerechnet wird, sondern enthält Einschränkungen wie die Anrechnung der nach dem Beamtengesetz bei Bedarf monatlich zu leistenden drei Mehrarbeitsstunden sowie die Deckelung der Ausgaben im Rahmen des vorhandenen Personalausgabenbudgets. Dennoch ist dieser Erlass ein Schritt in die richtige Richtung und eröffnet die Möglichkeit, geleistete Mehrarbeit durch Zeitausgleich zu kompensieren oder zu vergüten. Die Ablehnungen des Staatlichen Schulamtes in Rüsselsheim sind daher für die betroffenen Lehrkräfte wie auch für den Gesamtpersonalrat der Lehrerinnen und Lehrer (GPRLL) beim Staatlichen Schulamt in Rüsselsheim nicht nachvollziehbar.

Eine Nachfrage des Hauptpersonalrates der Lehrerinnen und Lehrer in Hessen hat ergeben, dass unser Schulamtsbezirk hier einen Negativrekord hält. Eine Aufstellung der Anträge und Genehmigungen bis zum 19. April zeigt, dass alle 63 bis dahin in anderen Schulamtsbezirken gestellten Anträge genehmigt wurden, während das Schulamt in Rüsselsheim bisher keinen einzigen Antrag genehmigte. Der Gesamtpersonalrat nimmt diese Situation nicht hin und ist diesbezüglich im Gespräch mit der Leiterin des Staatlichen Schulamtes in Rüsselsheim.

Weiterhin gibt es einzelne Schülerinnen und Schüler, die wegen Quarantäne oder besonderer gesundheitlicher Gefährdung während der Pandemie im Distanzunterricht beschult werden müssen. Dafür wird von den Lehrkräften in großem Umfang zusätzliche Zeit aufgewendet. Ein Beispiel von vielen ist eine Grundschullehrkraft aus Hochheim, die über längere Zeit eine Schülerin, die nicht am Präsenzunterricht teilnehmen kann, besonders betreut. Mehrarbeit beginnt für sie mit der Unterrichtsvorbereitung. Die Wochenplanaufgaben, die für die gesamte Klasse gestellt werden, müssen jetzt kleinschrittiger formuliert und mit zusätzlichen Erklärungen für den Distanzunterricht versehen werden. Zweimal pro Woche finden am Nachmittag nach dem Präsenzunterricht der restlichen Klasse circa 90 Minuten Videounterricht statt. Dazu kommen Beratungsgespräche mit den Eltern, die ihr Kind intensiv unterstützen. Für die Lernkontrollen, die stattfinden müssen, da auch im Distanzunterricht eine Benotung vorgesehen ist, verabredet sich die Lehrkraft morgens um 7 Uhr vor dem regulären Unterricht mit der Schülerin. Dieser Fall ist exemplarisch zu sehen. Auch an anderen Grundschulen sowie an den weiterführenden Schulen findet individueller Distanzunterricht in dieser oder ähnlicher Form statt.

Wir bitten diejenigen Kolleginnen und Kollegen, die bereits Anträge auf Mehrarbeitsvergütung für erteilten Distanzunterricht gestellt haben oder noch stellen möchten, sich gerne an den Gesamtpersonalrat zu wenden, damit wir sie bei Bedarf unterstützen können.

Katja Pohl

 

 

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Aktuell
news-374 Mon, 21 Jun 2021 16:06:13 +0200 Leihverträge für digitale Endgeräte sind weitgehend entbehrlich https://gew-gg-mtk.de/home/details/digitale-endgeraete Trotzdem lohnt sich ein Blick in diese Verträge Nun sind sie da! Im MTK und in der Stadt Kelsterbach werden fleißig die ersten Laptops und Tablets verteilt. In GG und Rüsselsheim sind sie zumindest angekündigt. Leider sind es nicht die richtigen dienstlichen Endgeräte geworden, die wir uns zumindest am Anfang noch erhofft haben. Sie werden nur auf Zeit und eigentlich nur für die Erteilung des Distanzunterrichtes in Coronazeiten ausgeliehen. Und doch werden sie uns zumindest die nächsten Jahre begleiten.

Das Konstrukt dabei ist, dass der Bund und das Land den Schulträgern Geld zur Verfügung stellen und diese die Geräte anschaffen, um sie der Schule (nicht den Lehrkräften) zur Verfügung zu stellen. Die Bürokraten auf allen Ebenen denken sich nun Leihverträge oder Nutzungsvereinbarungen aus. Mitbestimmung bleibt hier ein weiteres Mal auf der Strecke. Durch das Konstrukt über die Schulträger werden die Personalräte faktisch ausgeschaltet. Der Hauptpersonalrat hat zwar einen Muster- Leihvertrag des Landes und eine Verzichtserklärung vorgelegt bekommen, ihm wurde aber sofort klar gesagt, dass man auf die einzelnen Verträge der Schulträger keinen Einfluss hätte. Der HPRLL hat zumindest seine Anmerkungen einbringen können, woraufhin man beide Schriftstücke seitens des HKM zurückzog. Allein die Verzichtserklärung war ein Schriftstück der Gemeinheiten. Kam man auf den absurden Gedanken einen Computer nicht haben zu wollen, sollte man sich verpflichten, sein privates Endgerät weiterhin für dienstliche Zwecke zu nutzen.

Im Muster-Leihvertrag standen viele realitätsferne Punkte, wie zum Beispiel: „Bei einer über drei Tage andauernden Verhinderung an der Ausübung der Dienstpflichten ist das Leihgerät an den Verleiher zurückzugeben.“

Es besteht durch die Intervention des HPRLL nun zumindest die Hoffnung, dass solche Punkte vom Tisch sind. Eine grundsätzliche Klärung, ob man überhaupt solche 12- 14-seitigen Leihverträge braucht, wurde nicht herbeigeführt. Es hat ja auch in der Vergangenheit keine Nutzungsvereinbarung zum Gebrauch von Whiteboards, Kopierern oder gar Telefonen gegeben und funktioniert hat es trotzdem.

Dem Gesamtpersonalrat liegen nun der Leihvertrag des Main- Taunus- Kreises und die Nutzungsvereinbarung der Stadt Kelsterbach vor. Das heißt nicht, dass sie uns offiziell vorgelegt wurden zwecks Mitbestimmung, sondern, dass wir sie uns von Kolleginnen und Kollegen besorgt haben. Die Mitbestimmung werden wir zwar im Nachhinein einfordern, aber unser Ansprechpartner Schulamt wird auf die Zuständigkeit der Schulträger verweisen. Dieses Bermuda- Dreieck der Mitbestimmung wurde in Coronazeiten schon des Öfteren genutzt, um uns zu umgehen. Es heißt dann immer: „Das ist eine Entscheidung des Schulträgers, des Gesundheitsamtes, etc. und deshalb können wir als Schulamt da gar nichts dazu sagen oder machen.“

Trotzdem lohnt sich ein Blick in diese Verträge, denn einige Punkte werden dort so realitätsfern wie möglich geregelt:

  • Im Prinzip gilt, dass die Geräte eigentlich nur mit dem Betriebssystem geliefert werden. Das Aufspielen benötigter Software ist nur nach vorheriger Genehmigung des Schulträgers möglich.
  • Die Geräte sind im öffentlichen Raum (also explizit auch im Lehrerzimmer, Klassenraum, etc.) nicht unbeaufsichtigt zu lassen. Beim Gang ins Sekretariat, zur Toilette oder bei der Hofaufsicht müsste man das Gerät wohl mitnehmen, um vertragstreu zu bleiben.
  • In allen Geräten kommen Inhaltsfilter zum Einsatz. Wer also das Stichwort „Staatsexamen“ googelt, wird schnell feststellen, dass die Buchstaben „sex“ darin vorkommen und vielleicht vom Filter gemeldet werden.
  • Ganz abstrus sind einige Punkte in der Kelsterbacher Nutzungsvereinbarung. Ich zitiere sie mal ohne Kommentar:

-              „Der Entleiher ist verpflichtet, Schnittstellen für die Datenübertragung zwischen           Geräten über eine kurze Distanz per Funktechnik – wie etwa Bluetooth oder WLAN –       bei Nichtbenutzung unverzüglich zu deaktivieren.“

-              „Tablets / Das mobile Endgerät ist in der ausgehändigten Schutzhülle aufzubewahren                und darf aus dieser nicht entfernt werden.“

-              „Das Leihobjekt ist so zurückzugeben, wie es dem vertragsgemäßen Zustand                 entspricht. Für Schäden haftet der Entleiher nach den gesetzlichen Vorgaben.“

-        Obwohl in den Verträgen klargestellt wird, dass der Verleiher für Schäden haftet (außer natürlich bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit) wird den Kolleginnen und Kollegen vom Main- Taunus- Kreis empfohlen, sich mit der eigenen Haftpflicht- oder Hausratsversicherung in Kontakt zu setzen, um sich im Falle von Verlust oder Diebstahl abzusichern.

Solche Absurditäten wären durch eine Beteiligung der Personalräte sicher vermeidbar gewesen. Jetzt haben schon zahlreiche Kolleginnen und Kollegen solche Verträge unterschrieben, das Kind liegt ein weiteres Mal im Brunnen. Auch ein Aufruf, diese Verträge wegen der genannten Punkte nicht zu unterschreiben und damit die Ausgabe auf die Zeit nach den Ferien zu verschieben, scheint uns nicht sinnvoll. Eigentlich braucht es keine Leihverträge. Dass wir pfleglich mit dem uns zur Verfügung gestellten Arbeitsmaterial umgehen, muss nicht noch einmal extra für die Computer geregelt werden und braucht schon gar nicht 12-15 Seiten Vertragstext.

Wir werden als GEW aber weiter dran bleiben und versuchen, dass es im Nachhinein zu einer Beteiligung und Änderung der Verträge kommt.

Auch an diesem Punkt zeigt sich, dass Gewerkschaften in unseren Zeiten noch wichtiger geworden sind.

Martin Einsiedel

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Aktuell
news-370 Wed, 12 May 2021 08:21:00 +0200 Fortbildungen für neu gewählte Personalräte: https://gew-gg-mtk.de/home/details/solidaritaet-ist-zukunft-kopie-10 Alle Termine und Zusatztermine sind ausgebucht. Weitere Seminare nach den Sommerferien in Vorbereitung! An die Personalräte der Schulen im Kreis Groß-Gerau und im Main-Taunus-Kreis

Alle Termine und Zusatztermine sind ausgebucht. Weitere Seminare nach den Sommerferien in Vorbereitung!

 

Tagesseminare für neu gewählte Personalräte: Einführung in die Arbeit mit dem Hessischen Personalvertretungsgesetz

Das Tagesseminar bietet eine Einführung in die Grundsätze der vertrauensvollen Zusammenarbeit, in die Organisation der Personalratsarbeit und in die Beteiligungsrechte der Personalräte. Darüber hinaus können konkrete Fragen und Erfahrungen zu allen Themen der Interessenvertretung im schulischen Bereich eingebracht werden. Es eignet sich auch als Auffrischung für Personalräte, die bereits entsprechende Erfahrungen gesammelt haben und diese in das Seminar einbringen wollen.

Termine für die themengleichen Seminare:

  • Mittwoch,  16. Juni 2021 von 9 bis 17 Uhr ausgebucht!
  • Donnerstag, 17. Juni 2021 von 9 bis 17 Uhr ausgebucht!
  • Dienstag,  22. Juni 2021 von 9 bis 17 Uhr ausgebucht!
  • Donnerstag, 24. Juni 2021 von 9 bis 17 Uhr (Zusatztermin)ausgebucht!
  • Montag, 28. Juni 2021 von 9 bis 17 Uhr (Zusatztermin) ausgebucht!
  • Mittwoch, 30. Juni 2021 von 9 bis 17 Uhr (Zusatztermin) ausgebucht!

Ort: Stadthalle Rüsselsheim, Lassallesaal, Rheinstraße 7 (Nähe Bahnhof – S-Bahn)

Leitung: Harald Freiling, Kreisrechtsberater des GEW-Kreisverbands Groß-Gerau, ehemaliger Vorsitzender des Gesamtpersonalrats der Lehrerinnen und Lehrer beim Staatlichen Schulamt für den Kreis Groß-Gerau und den Main-Taunus-Kreis.

Kostenpflichtige Parkplätze stehen vor der Stadthalle und in der Tiefgarage City Forum, Ferdinand-Stuttmann-Str.7, zur Verfügung.

Die Schulungen sind durch die Lehrkräfteakademie akkreditiert (LA 02102160).

Personalräten ist nach § 40 Abs.2 HPVG für die Teilnahme an Schulungsveranstaltungen, die der Personalratsarbeit dienen, Dienstbefreiung zu erteilen.

Die Seminare sind als Präsenzveranstaltung unter Beachtung der Corona-Regeln in der Stadthalle Rüsselsheim unmittelbar am Bahnhof geplant. Die Teilnahme ist kostenlos. Das Mittagessen ist nicht einbegriffen und kann vom Restaurant der Stadthalle bereit gestellt werden.

Bitte geben Sie zur Kontaktnachverfolgung im Sinn der Corona-Verordnungen in Ihrer formlosen Anmeldung die Schule, Ihre E-Mailadresse, Ihre private Telefonnummer und Ihre Wohnadresse an. Die Daten werden nach Durchführung des Seminars wieder gelöscht.

Sie erhalten eine Bestätigung Ihrer Anmeldung bzw. das Angebot für einen Ersatztermin, wenn das gewünschte Seminar ausgebucht ist, sowie aktuelle Informationen entsprechend der Entwicklung des Infektionsgeschehens.

Alle weiteren Informationen und Kontaktadressen: www.gew-gg-mtk.de

 

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Archiv 2019 bis 2020 Aktuell
news-369 Wed, 12 May 2021 08:20:00 +0200 Personalratswahlen abgeschlossen https://gew-gg-mtk.de/home/details/solidaritaet-ist-zukunft-kopie-1 GEW bleibt mit Abstand stärkste Kraft Ergebnis der Personalratswahlen an den Schulen im Kreis Groß-Gerau und im Main-Taunus-Kreis am 4. und 5. Mai 2021                      

 

GEW weiter mit großem Abstand stärkste Kraft

Die Wahl der Personalräte an den Schulen, des Gesamtpersonalrats beim Staatlichen Schulamt in Rüsselsheim und des Hauptpersonalrats der Lehrerinnen und Lehrer beim Kultusministerium, die im Mai 2020 um ein Jahr verschoben wurde, ist abgeschlossen. Die Wahl des Gesamtpersonalrats der Lehrerinnen und Lehrer beim Staatlichen Schulamt für den Kreis Groß-Gerau und den Main-Taunus-Kreis (GPRLL) erbrachte folgendes Ergebnis:

 

Ergebnis der Wahlen für den Gesamtpersonalrat für die Kreise Groß-Gerau und Main-Taunus für die Gruppe der Beamtinnen und Beamten
(Veränderung gegenüber 2016)
Wahlbeteiligung GEW DLH VBE
69,2% (-10,3%) 72,2% (-6,2%), 12 Sitze (-1) 16,6% (+3,7%) 3 Sitze (+1) 11,2% (+2,5%), 1 Sitz (+/-0)
In der Gruppe der Angestellten
erhielt die GEW 66,5% (-0,5%) und 4 von 5 Sitzen (2016: 2 von 3), ein Sitz ging an den DLH
Bei der Verteilung der Sitze ist zu berücksichtigen, dass der VBE für die Gruppe der Beamtinnen und Beamten und der DLH für die Gruppe der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer jeweils nur eine Person benannt hatten, so dass auch jeweils nur ein Sitz besetzt werden konnte.   

 

 

 

Die Kreisvorstände der GEW ziehen in einer gemeinsamen Erklärung eine erste Bilanz:

  • Angesichts der Pandemie und der Schließung vieler Schulen ist der Rückgang der Wahlbeteiligung von knapp unter 80% auf knapp unter 70% nachvollziehbar und respektabel. Die GEW dankt insbesondere den Kolleginnen und  Kollegen in den Wahlvorständen, die große Anstrengungen unternommen haben, um allen Kolleginnen und Kollegen die Teilnahme an den Wahlen in den Schulen und verstärkt auch die Briefwahl möglich zu machen.
  • Bei den Wahlen zum Gesamtpersonalrat der Lehrerinnen und Lehrer beim Staatlichen Schulamt für die Kreise Groß-Gerau und Main-Taunus (GPRLL) wurde die GEW als mit Abstand stärkste Kraft bestätigt. Für die Kandidatinnen und Kandidaten der GEW stimmten 72,2 Prozent der Beamtinnen und Beamten und 66,5 Prozent der Angestellten. Im neuen Gesamtpersonalrat, der aufgrund der gestiegenen Zahl der Wahlberechtigten 21 Mitglieder (+2) umfasst, ist die GEW mit 16 Mitgliedern vertreten. Vier Sitze entfallen auf den DLH und ein Sitz entfällt auf den VBE.
  • Gegenüber dem Rekordergebnis von 2016 ging der Stimmenanteil der GEW von 78,4 auf 72,2 Prozent zurück (- 6,2 Prozent). Nach Einschätzung der GEW spielt die Pandemie hier eine große Rolle: Da die GEW – gerade auch in der Region Groß-Gerau und Main-Taunus – als einzige Lehrergewerkschaft mit ihren Informationen und Stellungnahmen in den Kollegien, in der Öffentlichkeit und mit ihren Personen präsent ist, haben wir es nie allen recht machen können. Wir haben erfahren, dass wir den einen zu vorsichtig im Hinblick auf weitere Öffnungen der Schulen waren und den anderen viel zu forsch, dass die einen enttäuscht waren, dass wir nicht offensiver gegen Selbsttests in den Schulen vorgegangen sind, und andere solche Selbsttests vehement forderten, um den Schutz im Präsenzunterricht zu erhöhen. Während die Positionen der anderen Verbände in unserer Region nicht erkennbar waren, haben wir uns trotz der Meinungsvielfalt in den Kollegien mit unseren Positionen nie weggeduckt. Wir werden sehr genau hinhören, wie wir die Interessen der Kolleginnen und Kollegen noch besser vertreten können, und stellen uns jeder kritischen Diskussion.

 

Wir sehen die Tatsache, dass die GEW im neuen Gesamtpersonalrat 16 von 21 Mitgliedern stellt (bisher 15 von 19), jedoch als Bestätigung für unsere bisherige Arbeit und als Auftrag, diese Arbeit konsequent fortzusetzen. Die GEW bietet den neu gewählten Schulpersonalräten an den Schulen im Kreis Groß-Gerau und im Main-Taunus-Kreis ihre Unterstützung an und hofft, dass die regelmäßigen Treffen bald wieder aufgenommen werden können. Informationen zu drei themengleichen Schulungsveranstaltungen für neue Personalräte am 16., 17. und 22.Juni in der Stadthalle Rüsselsheim findet man auf der GEW-Homepage unter www.gew-gg-mtk.de.

 

Der GEW-Kreisverband Main-Taunus wird im neuen Gesamtpersonalrat durch folgende Kolleginnen und Kollegen vertreten: Andreas Stähler (Albert-Einstein-Schule Schwalbach), Katja Pohl (Konrad-Adenauer-Schule Kriftel), Peter Engel­hardt (Hartmutschule Eschborn), Rabea Neidhardt (Weinbergschule Hochheim), Ruth Zelzner (Georg-Kerschensteiner-Schule Schwalbach) , Kornelia Weber (Albert-Einstein-Schule Schwalbach) und Antje Kaufmann (Eichendorff-Schule Kelkheim).

Der GEW-Kreisverband Groß-Gerau wird im neuen Gesamtpersonalrat durch folgende Kolleginnen und Kollegen vertreten: Nathalie Thoumas (Martin-Buber-Schule Groß-Gerau), Martin Einsiedel (Alexander-von-Humboldt-Schule Rüsselsheim), Judith Glock (Goetheschule Rüsselsheim), Margot Marz (Neues Gymnasium Rüsselsheim), Dorothee Schäfer (MPS Trebur), Petra Hesse-Kraus (BFZ Goetheschule Groß-Gerau), Claudia Kuse (Pestalozzischule Raunheim), Friedhelm Ernst (Berufliche Schulen Groß-Gerau) und Jennifer Daschevski (Insel-Kühkopf-Schule Stockstadt) sowie als Gewerkschafts­beauf­tragte: Katharina Grossardt (Gustav-Heinemann-Schule Rüsselsheim) und Robert Hottinger (Immanuel-Kant-Schule Rüsselsheim)

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Archiv 2019 bis 2020 Aktuell