GEW Hessen News Feed http://dev.vbox.intern de_DE GEW Hessen Mon, 23 May 2022 16:44:49 +0200 Mon, 23 May 2022 16:44:49 +0200 TYPO3 EXT:news news-385 Mon, 23 May 2022 15:57:00 +0200 Neue Lehrkräfteentgeltordnung Die GEW berät ihre Mitglieder https://gew-gg-mtk.de/home/details/die-gew-beraet-ihre-mitglieder Dienstag, 21. Juni in Schwalbach und Mittwoch, 22. Juni in Rüsselsheim EGO-L-H: Die GEW informiert ihre Mitglieder

 

Bei den folgenden Veranstaltungen informieren geschulte Kolleginnen und Kollegen aus der ehrenamtlichen Rechtsberatung der GEW-Kreisverbände Groß-Gerau und Main-Taunus über die neue Lehrkräfteentgeltordnung (EGO-L-H), die am 1.8.2022 in Kraft tritt. Wir stellen ausführliche Informationen und Unterlagen zur Verfügung und bieten eine individuelle Beratung für alle TVH-Beschäftigten und eine Hilfe bei der Formulierung der Anträge.

 

GEW-Kreisverband Main-Taunus:

Dienstag, 21. Juni, 15:00 bis 17:00 Uhr

Albert-Einstein-Schule, Ober der Röth 1, Schwalbach

 

GEW-Kreisverband-Groß Gerau:

Mittwoch, 22. Juni, 15:00 – 17:00 Uhr

Neues Gymnasium, Grundweg 6, Rüsselsheim

 

Die Veranstaltungen sind themengleich, so dass der Ort und Termin frei gewählt werden können.

 

Bitte bringen Sie zu dem Termin eine aktuelle Gehaltsbescheinigung mit, der die Entgeltgruppe und Entgeltstufe zu entnehmen ist.

 

Wenn Sie zu den Terminen nicht können, können Sie uns auch eine E-Mail schreiben.

 

Formlose Anmeldung: info@gew-gg-mtk.de

 

Eine individuelle Rechtsberatung ist der GEW wie anderen Verbänden nur für ihre Mitglieder gestattet. Deshalb bitten wir um Verständnis, dass sich diese Einladung ausschließlich an Kolleginnen und Kollegen richtet, die Mitglieder der GEW sind oder einer anderen Gewerkschaft im DGB, die in diesem Kontext der GEW beitreten oder als Personalräte in der GEW organisiert sind.

 

Jetzt Mitglied werden: https://www.gew.de/anmeldeformular

 

Jetzt ein neues Mitglied werben: https://www.gew.de/praemienwerbung

 

 

Am 1. August tritt die neue Lehrkräfte-Entgeltordnung in Kraft

Wie berichtet wird der Eingruppierungserlass für angestellte Lehrkräfte am 1.8.2022 (endlich!) durch  eine tarifvertragliche Regelung abgelöst, für die die GEW viele Jahre hartnäckig gekämpft hat. Jetzt gibt es endlich auch in Hessen – wie in allen anderen Bundesländern – eine Entgeltordnung für Lehrkräfte und sozialpädagogische Beschäftigte in der Unterrichtsunterstützung. Seit September 2020 hatten das Land Hessen und die GEW in insgesamt zehn Sitzungen über die Eingruppierung der rund 11.000 tarifbeschäftigten Lehrkräfte an Hessens Schulen verhandelt.  Der neue Tarifvertrag ist Bestandteil der am 15. Oktober 2021 unterzeichneten Tarifeinigung. Wie jeder Tarifvertrag ist auch der „Tarifvertrag über die Eingruppierung und die Entgeltordnung für die Lehrkräfte und die im Schuldienst unterrichtsunterstützenden Beschäftigten“ (TV EGO-L-H) ein Kompromiss. Anders als die bisherigen Richtlinien, deren Bezugsgröße noch der alte BAT ist, kann dieser Tarifvertrag nach Ende der jeweiligen Laufzeit wieder gekündigt und neu verhandelt werden. 

 

Inkrafttreten und Überleitungsregelungen

Der neue Tarifvertrag tritt mit Beginn des Schuljahrs 2022/2023 in Kraft. Für Beschäftigte, die ab dem 1. August 2022 beim Land Hessen neu eingestellt werden, gilt die neue  Entgeltordnung automatisch. Beschäftigte, die bereits am 31. Juli 2022 in einem Arbeitsverhältnis zum Land Hessen stehen, gilt die neue Entgeltordnung nur dann, wenn sie einen entsprechenden Antrag stellen. Dafür haben sie ein Jahr Zeit, also bis zum 31. Juli 2023 (Ausschlussfrist). Ein solcher Antrag kann frühestens am 1. August 2022 gestellt werden, und er wirkt auf den 1. August 2022 zurück.

 

Für viele Lehrkräfte und sozialpädagogische Beschäftigte in der Unterrichtsunterstützung sind mit der EGO-L-H Verbesserungen bei der Bezahlung verbunden - aber eben nicht für alle. Dass ein Antrag erforderlich ist, soll diejenigen schützen, für die eine automatische Überleitung in die neue Entgeltordnung, z.B. wegen einer möglicherweise niedrigeren Entgeltgruppe, von Nachteil wäre. Ohne Antrag verbleiben die Beschäftigten in ihrer bisherigen Entgeltgruppe.

 

Der folgenden unvollständigen und nicht amtlichen  Übersicht können Sie entnehmen, für welche Personen sich möglicherweise  Verbesserungen ergeben können. Mit einer Höhergruppierung können insbesondere Lehrkräfte an Grundschulen, Förderschulen, Haupt- und Realschulen und Gesamtschulen rechnen sowie Lehrkräfte an allen Schulen, die bisher in den Entgeltgruppen 5 bis 8 eingruppiert sind.

 

Lehrkräfte: Für wen kann es Verbesserungen geben?

  1. Lehrkräfte mit Lehramtsbefähigung in der Tätigkeit von Grundschullehrkräften
  2. Lehrkräfte mit wissenschaftlicher Hochschulbildung in der Tätigkeit von voll ausgebildeten Grundschullehrkräften
  3. Lehrkräfte im Angestelltenverhältnis an Förderschulen, Hauptschulen und Realschulen (Zahlung einer Anpassungszulage)
  4. Lehrkräfte mit Erstem Staatsexamen an Förderschulen, Hauptschulen und Realschulen
  5. Lehrkräfte in der Tätigkeit von voll ausgebildeten Lehrkräften, die keine Lehramtsstudierenden mehr sind und derzeit nach EG 5, EG 6 oder EG 8 bezahlt werden (Zugang zu einer Höhergruppierung um bis zu vier Entgeltgruppen)
  6. Lehramtsstudierende  in der Tätigkeit von voll ausgebildeten Lehrkräften an Förderschulen, Hauptschulen, Realschulen und Gesamtschulen
  7. Lehrkräfte im herkunftssprachlichen Unterricht, die eine zweijährige Weiterbildung für das Fach Ethik absolviert haben und Ethik mit mindestens 25 Prozent der Pflichtstunden unterrichten
  8. Lehrkräfte an Integrierten und Kooperativen Gesamtschulen (Eingruppierung wie Lehrkräfte an Gymnasien und Beruflichen Schulen)

 

Unterrichtsunterstützende sozialpädagogische Arbeit

  1. Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen, die eine Klasse leiten oder in der Grundstufe einer Förderschule unterrichten
  2. Erzieherinnen, Erzieher und Gesundheitsfachkräfte in der EG 8
  3. Erzieherinnen, Erzieher und Gesundheitsfachkräfte an Förderschulen in der EG 9b
  4. Heilpädagoginnen und Heilpädagogen an Förderschulen

 

Die Forderung der GEW, dass UBUS-Kräfte entsprechend ihrer Qualifikation und der Ausschreibung ihrer Stellen bei entsprechender Qualifikation und Bewährung in die EG 11 aufsteigen können, konnte in den Verhandlungen noch nicht durchgesetzt werden. Hier sollen zunächst 16 Stellen für die Übernahme von Koordinationsaufgaben im Schulverbund geschaffen werden, die nach  EG 11 eingruppiert werden. In den nächsten Jahren wird es darauf ankommen, für zusätzliche Koordinationsstellen zu kämpfen.

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Aktuell
news-395 Fri, 13 May 2022 00:44:00 +0200 GEW- Kalender sind da! https://gew-gg-mtk.de/home/details/gew-kalender-sind-da Ein Service eures Kreisverbandes Die beliebten GEW- Kalender für das Schuljahr 22/23 sind eingetroffen!

Da wir in den letzten Jahren vermehrt die Rückmeldung bekommen haben, dass viele Kolleginnen und Kollegen ihre Terminkalender und Listen auf digitale Medien umgestellt haben und deshalb keinen gedruckten Kalender mehr wollen, bekommt nicht mehr jede/r einen Kalender automatisch ins Fach.

Wir haben aber ausreichend Exemplare geordert, damit alle, die möchten, einen bekommen können.

Falls ihr noch keinen habt und einen wollt, schreibt einfach an:

info@gew-gg-mtk.de

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Aktuell
news-391 Tue, 03 May 2022 08:20:00 +0200 Wie AfD, Reichsbürger und rechte "Querdenker" die Corona-Epidemie instrumentalisieren https://gew-gg-mtk.de/home/details/treffen-der-personalra%CC%88te-und-gew-vertrauensleute Vortrag und Diskussion mit Prof. Dr. Benno Hafeneger 16. Mai 2022 um 19.00 Uhr VHS Groß-Gerau Schloss Dornberg, Hauptstraße 1 Wie AfD, Reichsbürger und andere rechte „Querdenker“ die Corona-Epidemie instrumentalisieren

Vortrags- und Diskussionsveranstaltung mit Prof. Dr. Benno Hafeneger
Moderation: Bernd Heyl

16. Mai 2022 um 19.00 Uhr VHS Groß-Gerau Schloss Dornberg, Hauptstraße 1

Rechte Verschwörungsmentalitäten und -erzählungen sind mit ihrer Demokratie- und Menschenfeindlichkeit kein Randphänomen mehr, sondern erreichen die Mitte der Gesellschaft. Eine Mischung von rechtsextremer Ideologie, Antisemitismus und Ablehnung von Demokratie drückt sich aktuell auch bei vielen Aktivitäten der sogenannten Querdenker aus. An deren „Hygiene-Demonstrationen“ und sogenannten „Spaziergängen“ nehmen ganz unterschiedliche Gruppen mit unterschiedlichen Milieus und Motiven teil. Sie eint Ablehnung und Hass gegenüber der Regierung, den sogenannten „Mainstream-Medien“ und Wissenschaftsskepsis, die sich auf der Straße und im Netz (mit Hetze und Hate Speech) aggressiv manifestieren.

Benno Hafeneger beleuchtet dieses schwierige Feld und geht der Frage nach, worin die Anziehungskraft dieser Kräfte besteht. Formen und Möglichkeiten der Auseinandersetzung sollen diskutiert werden. Mit welchen sozialen und bildungspolitischen Angeboten kann gegengesteuert und vor allem, wie kann Politik den durch Corona veränderten Lebensbedingungen junger Menschen gerecht werden?

Veranstalter: VHS Groß-Gerau, Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Groß-Gerau, DGB KV und OV Groß-Gerau, Arbeit und Leben Südhessen, Katholische Betriebsseelsorge, Ev. Dekanat Groß-Gerau.

Bitte meldet euch bei der kvhs Groß-Gerau über die Website (info@kvhsgg.de) oder telefonischunter 06152-18700 an.

Veranstaltungsflyer zum Download:

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Archiv 2019 bis 2020 Aktuell
news-393 Thu, 28 Apr 2022 00:49:56 +0200 Treffen der Personalräte und GEW Vertrauensleute https://gew-gg-mtk.de/home/details/treffen-der-personalraete-und-gew-vertrauensleute Mittwoch, 11. Mai, 15-17 Uhr, Mendelssohn-Bartholdy-Schule, Staufenstraße 33, Sulzbach Liebe Kolleginnen und Kollegen,

wir laden euch zum Präsenztreffen ein:

Mittwoch, 11. Mai, 15.00 bis 17.00 Uhr,

Mendelssohn-Bartholdy-Schule,

Staufenstraße 33, 65834 Sulzbach

Wir bitten um eine kurze Mitteilung, wer kommen möchte, um einschätzen zu können, wie viele Teilnehmer es sein werden.

Parkplätze sind vorhanden. Für Getränke ist gesorgt.

Anmeldung per Mail an info@gew-gg-mtk.de

Eine Anmeldebestätigung erfolgt nicht.

 

Als Tagesordnungspunkte schlagen wir vor:

  1. Aktuelle Situation (Coronalage, Beschulung von Geflüchteten, …)
  2. Informationen aus dem Gesamtpersonalrat
  3. Versetzungen
  4. Neue Lehrkräfteentgeltordnung
  5. Ausblick auf das neue Schuljahr: Personalsituation und Zuweisung
  6. Anfragen und Anregungen an die GEW-Mitglieder im Gesamtpersonalrat und die GEW-Rechtsberatung

Die Veranstaltung wird vom GEW-Kreisverband Main-Taunus als Schulungsveranstaltung für Personalräte gemäß § 40 Absatz 2 HPVG durchgeführt. Personalräten ist Dienstbefreiung zu erteilen. Reisekosten werden nach § 93 Abs. 4 HPVG auf

Antrag erstattet. Dazu ist ein Beschluss des Personalrats gemäß § 42 HPVG über die Teilnahme erforderlich, der vor der Reise der Schulleitung anzuzeigen ist.

Mit herzlichem Gruß

für den GEW-Kreisverband Main-Taunus:

Inge Druschel-Lang, Katja Pohl, Andreas Stähler und Konny Weber

Harald Freiling (GEW-Rechtsberater)

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Aktuell
news-392 Thu, 28 Apr 2022 00:44:39 +0200 Information der Mitglieder der GEW-Kreisverbände Groß-Gerau und Main-Taunus: https://gew-gg-mtk.de/home/details/information-der-mitglieder-der-gew-kreisverbaende-gross-gerau-und-main-taunus Rundschreiben des GEW-Bezirksverbands Südhessen Liebe Kolleginnen und Kollegen,

die GEW-Kreisverbände Groß-Gerau und Main-Taunus gehören im Rahmen der satzungsrechtlichen Möglichkeit, dass sich Kreisverbände der GEW zu Bezirksverbänden zusammenschließen können, zum GEW-Bezirksverband Südhessen. Schon sehr lange sehen wir uns allerdings nicht in der Lage, uns auf dieser zusätzlichen Ebene in der Struktur der GEW Hessen angemessen zu engagieren. Das Schwergewicht unseres ehrenamtlichen Engagements liegt auf der Zusammenarbeit unserer beiden Kreisverbände insbesondere zur Ausgestaltung der Arbeit im gemeinsamen Gesamtpersonalrat und auf der Mitarbeit im GEW-Landesvorstand, in dem alle GEW-Kreisverbände vertreten sind.

Abgesehen davon ist auf der Bezirksebene schon seit 1998 kein Personalrat mehr angebunden, der die Interessen der Kolleginnen und Kollegen wirkungsvoll vertreten könnte, weshalb wir unsere Ressourcen lieber an anderer Stelle einsetzen.

Einige Kreisverbände im Bereich des GEW-Bezirksverbands Südhessen haben in den letzten Monaten ihre Mitarbeit im Bezirksverband aufgekündigt. Die Vorstände der GEW-Kreisverbände Groß-Gerau und Main-Taunus haben diese Möglichkeit ebenfalls beraten und sich entschieden, zunächst die Arbeit einer Strukturkommission abzuwarten, die vom GEW-Landesvorstand eingerichtet wurde, um die Strukturen der GEW-Arbeit im Landesverband auf den Prüfstand zu stellen. Im Vordergrund muss dabei stehen, die ehrenamtliche Arbeit der Kolleginnen und Kollegen in den GEW-Kreisvorständen optimal zu unterstützen, die Mitglieder an der Basis zuverlässig zu erreichen und Doppelarbeit zu vermeiden. Unsere Mitarbeit im Bezirksvorstand haben wir solange suspendiert.

Außerdem hatten wir uns als Kreisvorstände damit zu beschäftigen, dass der Vorstand des GEW-Bezirksverbands Südhessen von ihm verantwortete Rundschreiben per Mail direkt an alle Mitglieder in den südhessischen Kreisverbänden versendet. Die Kreisverbände Groß-Gerau und Main-Taunus versenden ihre Rundschreiben dagegen ausschließlich an die Kolleginnen und Kollegen, die ihre aktive Zustimmung zur Aufnahme in adressatenbezogene Mailverteiler erklärt haben. Solche Mailverteiler gibt es zum Beispiel für Personalräte, für Schulleitungsmitglieder oder für UBUS-Kräfte. Jede Mail enthält außerdem den Hinweis auf die Möglichkeit, den Verteiler wieder zu verlassen.

Den GEW-Kreisvorstand Groß-Gerau erreichten auch Beschwerden über einzelne Inhalte der unaufgefordert zugesandten Mails des Bezirksvorstands, auf deren Inhalt wir als Kreisverband keinen Einfluss haben. Die GEW-Kreisvorstände Groß-Gerau und Main-Taunus haben deshalb den Bezirksvorstand jetzt aufgefordert, zukünftig die Mitglieder der beiden Kreisverbände nicht mehr mit unaufgefordert versandten Rundschreiben des Bezirksverbands zu beliefern. Mitglieder unserer Kreisverbände können sich wie bisher auf der Internetseite des GEW-Bezirksverbands über die Rundschreiben informieren: www.gew-suedhessen.de > Bezirksvorstand > Rundbriefe

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Aktuell
news-388 Tue, 05 Apr 2022 08:20:00 +0200 Corona – Arbeitswelt Gesundheitsschutz https://gew-gg-mtk.de/home/details/internationale-wochen-gegen-rassismus-1 Informations- und Diskussionsveranstaltung 28. April 2022, 19.00 Uhr  


28. April 2022, 19.00 Uhr
Das Haus der Kirche – Katharina von Bora,
Rüsselsheim, Marktstraße 7
Mit: Wolfgang Alles und betroffenen
Kolleginnen und Kollegen
Moderation:
Ingrid Reidt und Bernd Heyl
Bedingt durch die Corona-Pandemie werden Verletzlichkeit, Krankheit und Tod in einer
Breite diskutiert, die in der Nachkriegsgeschichte Deutschlands einmalig ist.
Die Weltgesundheitsorganisation definierte Gesundheit bereits 1946 als einen „Zustand
des vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlergehens“ und das Arbeits-
schutzgesetz von 1996 schreibt einen präventiven, ganzheitlichen Gesundheitsschutz für
die gesamte Arbeitswelt vor. Die auf diesen Regeln fußende SARS-CoV-2 Arbeitsschutzver-
ordnung„dient dem Ziel, das Risiko einer Infektion mit dem Coronavirus ... bei der Arbeit
zu minimieren“. Trotz ihrer eindeutigen Regelungen sieht die Wirklichkeit meist anders aus.
Ein Dschungel von Verordnungen und Vorgaben irritiert und oft werden Infektionsschutz-
maßnahmen einfach umgangen. In einem einführenden Statement spricht Wolfgang Alles
zu den Möglichkeiten von Gewerkschaften und Betriebsräten aktiv zu werden. Kolleg*innen
aus Schulen Kitas Verwaltung und Betrieben haben die Möglichkeit, ihre Erfahrungen vor-
zutragen. Wir gehen der Frage nach, wie in allen Bereichen der Arbeitswelt perspektivisch
ein besserer Gesundheitsschutz gewährleistet und durchgesetzt werden kann.
Veranstalter:
DGB Ortsverband Rüsselsheim, ver.di Vertrauensleute bei der Stadt Rüsselsheim,
GEW Kreisverband Groß-Gerau, Ev. Dekanat Groß-Gerau Rüsselsheim,
Katholische Arbeitnehmerbewegung, Katholische Betriebsseelsorge Rüsselsheim/
Südhessen, Südhessisches Bündnis „Gemeinsam gegen Altersarmut von Frauen“,
Arbeit und Leben Südhessen

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Archiv 2019 bis 2020 Aktuell
news-387 Mon, 07 Mar 2022 08:20:00 +0100 Internationale Wochen gegen Rassismus https://gew-gg-mtk.de/home/details/internationale-wochen-gegen-rassismus Zwei Veranstaltungen des GEW-Kreisverbands Groß-Gerau  

Die diesjährigen internationalen Wochen gegen Rassismus finden dieses Jahr vom 14. März bis 27. März 2022 unter dem Motto "Haltung zeigen". Gerade in unseren Zeiten ist es wichtig, ein klares Zeichen gegen Rassismus, Intoleranz und Diskriminierung zu setzen.

 

Der GEW-Kreisverband Groß-Gerau beteiligt sich daran mit zwei Aktionen:

 

  • GESTOHLENE KINDHEIT

Vulnerable Menschen an den EU-Außengrenzen: Leben zwischen Abschottung und Abschreckung

Am Montag 14. März, von 19.00 Uhr bis 20.30 Uhr hält die Fotografin, Autorin, Friedensaktivistin und Nothelferin Alea Horst einen bilderreichen Vortrag über das Leben an den außengrenzen Europas.

Wie sehen Kinder in Flüchtlingslagern ihre Situation, wie leben Menschen an den Grenzübergängen, wie arrangieren sich besonders vulnerable Gruppen wie Menschen mit Behinderungen oder Kriegsverletzungen mit den Lebensbedingungen und welche Auswirkungen auf die Psyche hat es? Warum funktioniert die Abschreckungsstrategie nicht und inwieweit verändert es die Menschen, die irgendwann in Deutschland ankommen. Wie sind die aktuellen Aussichten? 

Im Anschluss des Vortrags ist ein gemeinsamer Austausch geplant und es werden Fragen beantwortet. 

 

Alea Horst ist seit Jahren in Kriegs- und Krisenländern unterwegs und setzt sich gegen Rassismus und für die Einhaltung der Menschenrechte ein.

 

Der Vortrag ist digital als Videokonferenz auf der Plattform BigBlueButton. Angemeldete Personen erhalten einen Link zur Teilnahme.

 

ANMELDUNG?      info@gew-gg-mtk.de

 

  • KOLONIALISMUS UND RASSISMUS - DAS BEISPIEL NAMIBIA

Am Dienstag 22. März, von 19.00 Uhr bis 20.30 Uhr leitet der Autor, Pädagoge und Historiker Bernd Heyl, einen Workshop zum Thema "Kolonialismus und Rassismus - Das Beispiel Namibia" als Präsenzveranstaltung in der Volkshochschule Groß-Gerau.

Kolonialismus ist ohne Rassismus nicht denkbar. Der Rassismus bildete die Legitimation für die Staaten Europas die Länder anderer Völker zu erobern. Am Beispiel Namibias wird besonders deutlich: „Der koloniale Rassismus wirkt bis heute nach“. Im Workshop werden Fragen der Teilnehmenden aufgegriffen. Die historische Dimension des Rassismus in Namibia und die aktuelle Auseinandersetzung mit dem Problem werden beleuchtet. Bernd Heyl berichtet vor dem Hintergrund der von ihm geleiteten Studienreisen.

Es ist eine Kooperationsveranstaltung des GEW-Kreisverbands Groß-Gerau und der Kreisvolkshochschule Groß-Gerau.

WO?                   Kreisvolkhochschule Groß-Gerau - Schloss Dornberg - Hauptstr. 1 - 64521 Groß-Gerau

ANMELDUNG?    Im Servicebüro der KVHS Groß-Gerau - 06152-1870-0 - info@kvhsgg.de

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Archiv 2019 bis 2020 Aktuell
news-386 Sat, 29 Jan 2022 08:20:00 +0100 GEW-Newsletter vom 29.1.22 https://gew-gg-mtk.de/home/details/gew-newsletter-vom-29122 1. Corona und Schule 2. Zugang zum E-Recruiting 3. Verbeamtung von Sozialpädagog*innen, die unterrichten 4. Programm „Löwenstark“ 5. Büro des Gesamtpersonalrats 6. Neue Personalräteschulung am 23. März Newsletter der GEW-Kreisverbände Groß-Gerau und Main-Taunus

von Martin Einsiedel, Harald Freiling, Robert Hottinger, Katja Pohl und Andreas Stähler

Informationen für Personalräte, GEW-Vertrauensleute und Schulleitungen an den Schulen im Kreis Groß-Gerau und im Main-Taunus-Kreis

Stand: 29.01.2022

 

1. Corona und Schule

Die Omikron- Welle spült durch die Schule. In äußerst bedenklicher Weise explodieren an allen Schulen die Fallzahlen und unser Arbeitgeber reagiert nach dem altbekannten Motto: „Augen zu und durch!" In seiner Pressemitteilung zum Unterrichtsbeginn nach den Weihnachtsferien verkündete Kultusminister Lorz, die Schulen seien „organisatorisch, pädagogisch und auch technisch auf alle alternativen Unterrichtsformen vorbereitet“. Die „Notfallpläne“ könnten aber zunächst in der Schublade bleiben. Gleichzeitig wurde bekannt, dass die Beschaffung eines landesweiten Videokonferenzsystems für Schulen nach einer Entscheidung des Oberlandesgerichts erneut ausgeschrieben werden muss. Die GEW stellt fest: Landesweit einheitliche Kriterien und Vorgaben für den Umgang mit den hohen Fallzahlen sind dringend erforderlich. Alle Maßnahmen und damit die Verantwortung einfach nach unten auf die einzelnen Schulen und Schulleitungen durchzureichen, zeugt nicht von verantwortungsvollem Führungsstil. Vor allem in kleineren Systemen ist jetzt kurz nach den Ferien die Personalabdeckung durch die zahlreichen Infektionen und Quarantänisierungen von Lehrkräften nicht mehr ausreichend und die Arbeitsbelastung steigt linear zu den Fallzahlen.

Das Staatliche Schulamt hat bestätigt, dass es keine Verpflichtung für die Erarbeitung von schulbezogenen Notfallplänen gibt. Sollten Schulleitungen an solchen Plänen basteln, so ist auf jeden Fall eine Beteiligung der Schulpersonalräte nach §60 und §74 HPVG sicherzustellen. Die Schulpersonalräte sollten die Schulleitungen vorsorglich auf diese Beteiligungsrechte hinweisen.

Die Kultusministerkonferenz hat sich Ende Dezember mit den Auswirkungen der Pandemie-Situation auf das Abitur und andere Abschlussprüfungen befasst. Die Prüfungen sollen wie 2020 und 2021 durchgeführt werden. Allerdings können die Bundesländer über folgende Anpassungsmaßnahmen entscheiden, „ohne das von der Kultusministerkonferenz definierte Anspruchsniveau abzusenken“: Verschiebung von Prüfungsterminen zur Gewinnung von mehr Lernzeit, Reduzierung der Anzahl von Klassenarbeiten/Klausuren zur Gewinnung von mehr Lernzeit, Präzisierung der länderinternen Prüfungshinweise, z. B. Schwerpunktsetzung oder Ermöglichung von Wahlthemen, Bereitstellung einer höheren Anzahl von Prüfungs­aufgaben zur Auswahl und/oder entsprechende Erhöhung der Arbeits-/Auswahlzeit, Auswahl von zentral gestellten Prüfungsaufgaben durch die Schulen.

Das Staatliche Schulamt hat am 27.01. die Schulleitungen informiert, dass bei der stark zunehmenden Zahl der infizierten Schüler*innen und Lehrkräfte PCR-Tests für die in der Schule positiv getesteten Personen häufig nicht mehr zur Verfügung gestellt werden, obwohl noch keine Regelung zu einer PCR-Testpriorisierung verabschiedet worden sei. Zunächst greife die aktuelle Verordnung, so dass sich Personen, die positiv getestet wurden bzw. sich positiv getestet haben, in Isolation begeben müssen. Eine Ausnahme gelte nach jetziger Rechtslage nur dann, wenn ein PCR-Test ein negatives Ergebnis bestätigt. Die Isolations­pflicht halte 10 Tage an, sofern sich die Person nicht vorher (Schülerinnen und Schüler frühestens 7 Tage nach der positiven Testung) durch einen PCR-Test oder einen professionellen Antigentest (in Arztpraxis oder Testzentrum) habe freitesten können (§ 6, Abs. 8 der Corona-Schutzverordnung). Da die positiven Selbsttestergebnisse an den Schulen nun häufig keine Bestätigung durch PCR-Tests erfahren, verbleiben die betroffenen Personen zu Hause, bis die Absonderungspflicht vorbei oder eine Freitestung erfolgt sei.

In Abstimmung mit den Gesundheitsämtern und den Schulträgern sei spätestens ab der kommenden Woche Montag eine Durchmischung von Gruppen (Jahrgangskohorten in der SEK II) weitgehend zu vermeiden. Nach Möglichkeit solle ausschließlich im Klassenverband unterrichtet werden und in allen Schularten das schulische Angebot angepasst werden (z. B. Anpassung des Ganztagsangebots). Im Sportunterricht sollen Angebote im Freien aufgrund des permanenten Luftaustausches bevorzugt werden.

Die Kreisverbände der GEW Groß-Gerau und Main-Taunus befürchten nun, dass die Transparenz im Hinblick auf die tatsächliche pandemische Lage im Schulamtsbezirk immer weniger gegeben sein wird, da die Gesundheitsämter angesichts der immer höheren Fallzahlen zunehmend überfordert sind und die Bearbeitung der Fälle deshalb erheblich eingeschränkt ist. Andererseits dürften der Mangel an PCR-Tests, falschpositive schulische Antigen-Selbsttests und die fehlende Möglichkeit des Freitestens aus der Quarantäne den Personalmangel an den Schulen verstärken und die Fehlzeiten der Schüler*innen und damit auch die Lernrückstände erneut erhöhen, was neben der Verunsicherung wiederum zusätzliche Mehrarbeit für die Kolleg*innen und Kollegen bedeutet.

Für Verwunderung sorgte eine Nachricht des Gesundheitsamtes im Main-Taunus-Kreis, die in dieser Woche in den Schulen des Kreises bekanntgegeben wurde: Da sich die Fälle von frisch aus der Isolierung entlassenen Schülerinnen und Schülern mehren, die am Tag nach ihrer Rückkehr bei der Selbsttestung einen positiven Test erhalten, sei es nicht sinnvoll, „gerade erst aus der Isolation entlassene Schülerinnen und Schüler direkt nach ihrer Rückkehr einer täglichen Selbsttestung in der Schule zu unterziehen. Da eine sofortige Re-Infektion sehr unwahrscheinlich ist, sollten frisch genesene Schülerinnen und Schüler in den ersten 2 Wochen nach ihrer Rückkehr in den Unterricht an der regelmäßigen Selbsttestung nicht teilnehmen.“ Eine Teilnahme an der Selbsttestung führe in diesen Fällen „eher zu Verunsicherungen". Wir können den Sinn dieser Regelung nicht nachvollziehen. Der Gesamt­personalrat wird dieser Frage nachgehen.

Die GEW Kreisvorstand im Main-Taunus-Kreis hat sich der Petition der Schulelternbeiräte für mobile Luftfiltergeräte in allen 1208 Unterrichtsräumen in den Schulen des Kreises angeschlossen. Bislang gibt es Luftfiltergeräte nur in 209 Räumen. Dies ist eine wichtige Voraussetzung, um den Präsenzunterricht auch über die momentane Infektionswelle hinaus sicherer zu machen.

2. Digitale Stellenbesetzung

Stellenausschreibungen werden in Zukunft nur noch digital veröffentlicht und Bewerbungen auf Stellen sind nur noch digital und nicht mehr in schriftlicher Form möglich. Das Ganze nennt sich neudeutsch „E-Recruiting“. Um die Beteiligung der Personalräte sicherzustellen, richten die Schulämter nun nach und nach den jeweiligen Vorsitzenden der Personalräte einen Zugang ein. Über das NZÜK- Portal können die Vorsitzenden nun die Ausschreibungen und die Bewerbungen, für die der jeweilige Personalrat in der Mitbestimmung ist, einsehen. Leider wird landesweit der Zugang für alle übrigen Personalratsmitglieder abgelehnt und diese Ablehnung mit dem Datenschutz begründet. Der Zugang der Vorsitzenden erfolgt mit ihrem persönlichen NZÜK-Zugang, mit dem sie auch ihre persönlichen Daten wie bspw. die Reisekosten verwalten. Eine Weitergabe der Informationen bspw. bei längerfristigen Absenzen der Vorsitzenden ist dadurch nicht möglich. Wir gehen gegen diese Praxis auf allen Ebenen (Hauptpersonalrat, Gesamtpersonalräte) vor und fordern einen Zugang zum E-Recruiting für alle Personalratsmitglieder.

3. Verbeamtung von Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen

Nach der Novellierung der Hessischen Laufbahnverordnung im Jahr 2014 konnten Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen, die in einer Vorklasse, im flexiblen Schulanfang oder an der Förderschule Unterricht erteilen, nicht mehr verbeamtet werden. Die Bemühungen des Hauptpersonalrats waren jetzt erfolgreich. Im Rahmen des Dritten Dienstrechtsänderungsgesetzes vom 15.11.2021 wurde § 44 der Laufbahnverordnung so geändert, dass nach 2,5 Jahren hauptberuflicher Tätigkeit und Bewährung eine Verbeamtung möglich ist. Dies gilt nur für unterrichtende Personen, also nicht für UBUS-Kräfte u.a. Betroffene Kolleginnen und Kollegen können dies auf dem Dienstweg formlos beantragen. Eine Information des Schulamts wird es nicht geben. GEW-Mitglieder können sich auch an die Rechtsberatung wenden.

4. Programm „Löwenstark“

Die GEW weist einmal mehr auf die Möglichkeit hin, dass Schulen im Rahmen des Programms Löwenstark mit den bereitgestellten Sondermitteln zusätzliche TV-H-Verträge abschließen oder bestehende TVH-Verträge aufstocken können, um damit kompensatorische Maßnahmen durchzuführen. Wie das HKM aktuell in einer Antwort auf eine Landtagsanfrage mitteilte, können die Schulen „mit der Unterstützung dieser befristeten Lehrkräfte zusätzliche Förderangebote machen oder die Schülerinnen und Schüler im Rahmen von Doppelbesetzungen im Unterricht individuell fördern.“ (DS 20/6696) Dabei ist uns sehr wohl bewusst, wie schwer es ist, dafür geeignete Personen zu finden. Dasselbe Problem besteht bei der Möglichkeit zum Abschluss von TVH-Verträgen, um Lehrkräfte sowie sozialpädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die mit ärztlicher Bescheinigung vom Präsenzunterricht befreit sind, zu ersetzen und so den Präsenzunterricht zu gewährleisten. Nach einer aktuellen Übersicht des HKM werden im Bereich GG/MTK für 40 betroffene Lehrkräfte (ohne Quarantäne) gerade einmal 4 TVH-Kräfte beschäftigt. Auch für schwangere Lehrerinnen, die nicht im Präsenzunterricht eingesetzt werden oder ein Beschäftigungsverbot erhalten haben, können zusätzliche befristete TV-H-Verträge abgeschlossen werden.

5. Büro des Gesamtpersonalrats

5. Das Büro des Gesamtpersonalrates ist umgezogen. Die neuen Räume befinden sich nun im Erdgeschoss des Schulamtes. Der Gesamtpersonalrat ist weiterhin erreichbar unter der Telefonnummer 06142 5500417 (zurzeit i.d.R. montags und mittwochs).

6. Neue Personalräteschulung

Der Kreisverband Groß- Gerau bietet am 23.3.22 wieder eine ganztägige Personalräte- Grundschulung in Rüsselsheim an. Das Tagesseminar bietet eine Einführung in die Grundsätze der vertrauensvollen Zusammenarbeit, in die Organisation der Personalratsarbeit und in die Beteiligungsrechte der Personalräte. Darüber hinaus können konkrete Fragen und Erfahrungen zu allen Themen der Interessenvertretung im schulischen Bereich eingebracht werden. Es eignet sich auch als Auffrischung für Personalräte, die bereits entsprechende Erfahrungen gesammelt haben und diese in das Seminar einbringen wollen. Anmeldungen bitte an: info@gew-gg-mtk.de

 

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Archiv 2019 bis 2020 Aktuell
news-384 Tue, 23 Nov 2021 08:20:00 +0100 Schulschreiben vom 23.11.21 https://gew-gg-mtk.de/home/details/gew-newsletter-vom-231121 Neue Schulschreiben 1. FAQs zur Umsetzung der 3G- Regelung beim Zutritt an Schulen 2. Aktuelle Informationen zum Schul- und Unterrichtsbetrieb ab dem 24.11.2021 GEW-Kreisverbände Groß-Gerau und Main-Taunus

Newsletter vom 23.11.2021

 

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

hier erstmal unkommentiert die neuen Regelungen ab dem 24.11.21.

Wir sind gespannt, wie die Testregelungen bis übermorgen kreativ an den Schulen umgesetzt werden....

Hier die Dokumente:

FAQ zur Umsetzung der 3G-Regelung beim Zutritt an Schulen

Aktuelle Informationen zum Schul- und Unterrichtsbetrieb ab dem 24.11.2021

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Archiv 2019 bis 2020 Aktuell
news-383 Sat, 20 Nov 2021 08:20:00 +0100 GEW-Newsletter vom 19.11.21 https://gew-gg-mtk.de/home/details/gew-newsletter-vom-191121 1. Coronasituation 2. Löwenstark 3. Digitale Leihgeräte / dienstl E- Mail- Adresse 4. Tarif- und Besoldungsrunde 2021 GEW-Kreisverbände Groß-Gerau und Main-Taunus

Newsletter vom 19.11.2021

 

 

 

 

 

 

Corona-Situation

Die Kreisverbände Groß-Gerau und Main-Taunus sind sehr besorgt über die aktuelle Corona-Lage. Vermehrt registrieren wir zurzeit Impfdurchbrüche bei Kolleginnen und Kollegen. Zum Stichtag
15. November fehlen allein im Schulamtsbezirk GG/MTK aktuell 30 Lehrkräfte aus diesem Grund.

Nach den Warnungen von Seiten der GEW wurden durch das Hessische Kultusministerium die Präventionswochen für den Unterricht jetzt bis zu den Weihnachtsferien verlängert. Dies bedeutet, dass diejenigen Schülerinnen und Schüler, die noch nicht geimpft oder genesen sind, dreimal wöchentlich Schnelltests durchführen und die Maskenpflicht während des gesamten Unterrichts gilt.

Es wäre unserer Meinung nach höchst dringlich, eine Strategie für den vielzitierten Impfbooster zu entwickeln. Da der weit überwiegende Teil der Lehrkräfte in den mittlerweile abgebauten Impfzentren geimpft wurde, gibt es noch keine Organisation der Boosterimpfung und wieder einmal bleibt es jedem selbst überlassen, sich über seinen Hausarzt / seine Hausärztin zu kümmern. Hier wäre das Kultusministerium gefragt, beispielsweise den Medical Airport Service als Betriebsärzte mit Angeboten zur Drittimpfung in die Schulen zu schicken. Wenn man trotz immer neuer Rekorde bei den Neuinfektionen die Schulen um jeden Preis offenhalten will, wofür im Hinblick auf die psychosoziale und kognitive Entwicklung der Schüler*innen viel spricht, dann muss die Landesregierung im Rahmen ihrer Fürsorgepflicht gegenüber den Lehrkräften und der Verantwortung hinsichtlich der Reduktion der Infektionszahlen niederschwellige Boosterimpfangebote organisieren. Zum Vergleich: In Spanien muss sich in der gesamten Bevölkerung mittlerweile niemand mehr selbst um einen Termin bemühen - sie werden zentral vergeben, mit knappem Vorlauf, per Anruf oder SMS.

Bis dahin appellieren wir an die Kolleginnen und Kollegen, die im Frühsommer geimpft wurden, sich trotzdem regelmäßig zu testen.

Auch bei den Schülerinnen und Schülern sind vermehrt schwerere Krankheitsverläufe zu beobachten. Die Maßnahmen des Kultusministers beschränken sich leider nicht nur auf die bekannte Kurzfristigkeit: Neu ist beispielsweise, dass donnerstags verkündet wird, man reduziere auf zwei Testungen pro Woche, um montags wieder zu drei Testungen zurückzukehren. Die kurzzzeitige Aufhebung der Maskenpflicht am Sitzplatz und die andauernde Aufhebung der automatischen Quarantänisierung von Sitznachbarn scheint uns nicht in die Zeit einer Hochinzidenzphase zu passen. Abgesehen davon empfiehlt das RKI auch eine Erfassung der unterschiedlich ansteckenden Corona-Varianten bei den Neuinfektionen.

Vielmehr wäre es dringend nötig endlich eine auf die Schulformen zugeschnittene Strategie zu entwickeln. Während an den Oberstufen und beruflichen Schulen die hohe Impfquote bei Schülerinnen und Schülern eine spürbare Verbesserung gebracht hat und dort mit weniger Maßnahmen ein sicherer Unterricht möglich scheint, werden die Grund- und Mittelstufe von vielen positiven Fällen gebeutelt. Dort arbeiten die dezimierten Kollegien weit über den Anschlag hinaus.

Mit Sorge verfolgen wir auch zahlreiche Berichte von gehäuften psychosozialen Problemen bei Kindern und Jugendlichen, z.B. Antriebslosigkeit, Depressionen bis zu Suizidversuchen. Abgesehen von der psychischen Belastung der Kolleg*innen entsteht dabei darüber hinaus auch Mehrarbeit durch Gespräche mit Eltern, Schulpsychologen oder anderen Beteiligten. So hat der KV der GEW des Kreises Groß-Gerau etwa eine Podiumsdiskussion des Stadtelternbeirats Rüsselsheim zum „Auffangen der Folgen von Corona“ in der Stadt im Oktober unterstützt und mitgestaltet, wobei die beteiligten Akteure zum Wohl der betroffenen Kinder und Jugendlichen auch künftig nachhaltig miteinander vernetzt werden sollen.

Im zweiten Jahr in Folge wurde von den meisten Schulträgern verpasst, die Klassenräume mit Luftfiltern oder wenigstens mit CO2-Ampeln winterfest und coronatauglich zu machen. Für uns als GEW steht außer Frage, dass bei künftigen Schulneubauten die Lehren aus der Pandemie gezogen werden müssen. Lüftungssysteme, Klassenräume mit Waschbecken und insgesamt größere Räume (oder – noch besser – kleinere Klassen) sind für uns ein Muss bei künftigen Planungen.

Löwenstark

Das Kultusministerium setzt große Hoffnung auf das sogenannte Programm „Löwenstark“, das vorrangig zur Kompensation von Leistungsrückständen konzipiert wurde, die während der Corona-Pandemie entstanden sind. Solche Maßnahmen sind im Ansatz begrüßenswert und dank des Einsatzes der Kolleg*innen und Schulleitungen an manchen Standorten auch pädagogisch sinnvoll gestaltet, doch ist die Umsetzung in erheblichem Maße vom Einsatz geeigneten externen Personals abhängig, das häufig nicht flächendeckend und mit geeigneter Ausbildung verfügbar ist. Neben der GEW sieht auch der Landeselternbeirat vergleichbare Verhältnisse an den einzelnen Schulstandorten bei der Umsetzung des Programms gefährdet. Auf unterschiedlichen Ebenen setzten wir uns auch dafür ein, dass die Mitbestimmung der Personalräte bei Personalmaßnahmen im Rahmen des Programms „Löwenstark“ gewahrt bleibt und sich die Mehrarbeit für die Kolleg*innen an den Schulen wegen der Evaluation und Kommunikation in Grenzen hält.

Dienstliche Endgeräte

Zahlreiche Kolleg*innen insbesondere im Bereich des Schulträgers Rüsselsheim beklagen eine unzureichende Information und sehr eingeschränkte Nutzungsmöglichkeiten bei den sogenannten dienstlichen Endgeräten, vor allem den Laptops. Alleine die Zugangsdaten für die Erstanmeldung mussten in den Kollegien mitunter mühevoll ermittelt werden. Die Geräte können im Berufsalltag nicht angemessen genutzt werden, weshalb sich die GEW im Schulamtsbezirk für eine Verbesserung dieser Situation einsetzt, da es sich ja immerhin auch um eine erhebliche Summe an eingesetzten öffentlichen Geldern handelt. Genauso drängen wir auf eine praktikable Lösung für die dienstlichen E- Mail- Adressen, die noch immer nur schwer abrufbar sind.

Tarif- und Besoldungsrunde 2021

Die vereinbarte prozentuale Erhöhung der Gehälter der Angestellten tritt in zwei Stufen zum 1. August 2022 um 2,2 Prozent und zum 1. August 2023 um weitere 1,8 Prozent in Kraft. Angestellte erhalten zwei steuer- und abgabenfreie Corona-Sonderzahlung in Höhe von jeweils  500 Euro, die mit dem Gehalt für Dezember 2021 und für März 2022 ausgezahlt werden. Teilzeitbeschäftigte erhalten die Sonderzahlungen nach ihrem Stellenumfang. 

Ein Gesetz zur systemgerechten und zeitgleichen Übertragung der Gehaltserhöhungen auf die Beamtinnen und Beamten wurde am 11.11.2021 im Landtag in erster Lesung beraten. Der Gesetzentwurf sieht vor, dass die Corona-Sonderzahlungen für die aktiven Beamtinnen und Beamten in einer Zahlung mit den Bezügen für Februar 2022 überwiesen werden.

 

 

Mit gewerkschaftlichen Grüßen,

Katja Pohl, Martin Einsiedel, Robert Hottinger und Andreas Stähler

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