GEW Hessen News Feed http://dev.vbox.intern de_DE GEW Hessen Sun, 23 Jan 2022 06:54:21 +0100 Sun, 23 Jan 2022 06:54:21 +0100 TYPO3 EXT:news news-385 Fri, 07 Jan 2022 12:17:48 +0100 Die GEW berät ihre Mitglieder https://gew-gg-mtk.de/home/details/die-gew-beraet-ihre-mitglieder Eingruppierung von Lehrkräften durch Lehrkräfteentgelt-Ordnung tarifvertraglich geregelt Zum 1. August 2022 wird der Eingruppierungserlass für angestellte Lehrkräfte durch eine tarifvertragliche Regelung abgelöst. Damit ist eine lange bestehende Forderung der GEW erfüllt und Hessen bekommt endlich – wie alle anderen Bundesländer auch – eine Entgeltordnung für Lehrkräfte und sozialpädagogische Beschäftigte in der Unterrichtsunterstützung. Seit September 2020 hatten das Land Hessen und die GEW in insgesamt zehn Sitzungen über die Eingruppierung der rund 11.000 tarifbeschäftigten Lehrkräfte an Hessens Schulen verhandelt.  Der neue Tarifvertrag ist Bestandteil der am 15. Oktober 2021 unterzeichneten Tarifeinigung. Wie jeder Tarifvertrag ist auch die Lehrkräfteentgelt-Ordnung (LEG-O) ein Kompromiss. Anders als die bisherigen Richtlinien, deren Bezugsgröße noch der alte BAT ist, kann dieser Tarifvertrag nach Ende der jeweiligen Laufzeit wieder gekündigt und neu verhandelt werden. 

Inkrafttreten und Überleitungsregelungen

Das neue Eingruppierungssystem startet mit dem Schuljahr 2022/2023. Für Beschäftigte, die ab dem 1. August 2022 beim Land Hessen neu eingestellt werden, gilt die neue  Entgeltordnung automatisch. Das ist auch bei Beschäftigten der Fall, die aufgrund einer geänderten Tätigkeit ab diesem Datum umgruppiert werden. Für Beschäftigte, die bereits am 31. Juli 2022 in einem Arbeitsverhältnis zum Land Hessen stehen, gilt die neue Entgeltordnung nur dann, wenn sie einen entsprechenden Antrag stellen. Dafür haben sie ein Jahr Zeit, also bis zum 31. Juli 2023 (Ausschlussfrist). Ein solcher Antrag kann frühestens am 1. August 2022 gestellt werden, und er wirkt auf den 1. August 2022 zurück.

Für viele Lehrkräfte und sozialpädagogische Beschäftigte in der Unterrichtsunterstützung sind mit der neuen Eingruppierungsregelung Verbesserungen bei der Bezahlung verbunden - aber eben nicht für alle. Das ist der Hintergrund dieses Antragserfordernisses. Es geht darum, diejenigen zu schützen, für die eine automatische Überleitung in die neue Entgeltordnung, z. B. wegen einer möglicherweise niedrigeren Entgeltgruppe, von Nachteil wäre. Ohne Antrag verbleiben die Beschäftigten in ihrer bisherigen Entgeltgruppe, sofern sich die eingruppierungsrelevante Tätigkeit nicht ändert. Die GEW wird ihre Mitglieder genau darüber informieren, für wen sich ein Antrag lohnt und für wen nicht. 

Einfach wird das nicht, denn leider ist insbesondere der Wunsch nach einer Vereinfachung der Regelungen zur Eingruppierung tarifbeschäftigter Lehrkräfte nicht in Erfüllung gegangen: Das Regelwerk umfasst in der Endfassung 66 Seiten. Auch in der Region Groß-Gerau und Main-Taunus werden sich die Kolleginnen und Kollegen in der ehrenamtlichen Rechtsberatung der GEW in den nächsten Woche fortbilden, um die tarifbeschäftigten Mitglieder der GEW über ihre Rechte und ihre Möglichkeiten zu informieren und sie bei der Formulierung der Anträge zu unterstützen.

Schon jetzt können sich GEW-Mitglieder bei uns melden, wenn sie eine Beratung wünschen. Dazu veröffentlichen wir im Folgenden eine unvollständige Übersicht, für welche Personen sich möglicherweise  Verbesserungen ergeben können.

Lehrkräfte: Für wen kann es Verbesserungen geben?

  1. Lehrkräfte mit Lehramtsbefähigung in der Tätigkeit von Grundschullehrkräften
  2. Lehrkräfte mit wissenschaftlicher Hochschulbildung in der Tätigkeit von voll ausgebildeten Grundschullehrkräften
  3. Lehrkräfte im Angestelltenverhältnis an Förderschulen, Hauptschulen und Realschulen (Zahlung einer Anpassungszulage)
  4. Lehrkräfte mit Erstem Staatsexamen an Förderschulen, Hauptschulen und Realschulen
  5. Lehrkräfte in der Tätigkeit von voll ausgebildeten Lehrkräften, die keine Lehramtsstudierenden mehr sind und derzeit nach EG 5, EG 6 oder EG 8 bezahlt werden (Zugang zu einer Höhergruppierung um bis zu vier Entgeltgruppen)
  6. Lehramtsstudierende  in der Tätigkeit von voll ausgebildeten Lehrkräften an Förderschulen, Hauptschulen, Realschulen und Gesamtschulen
  7. Lehrkräfte im herkunftssprachlichen Unterricht, die eine zweijährige Weiterbildung für das Fach Ethik absolviert haben und Ethik mit mindestens 25 Prozent der Pflichtstunden unterrichten
  8. Lehrkräfte an Integrierten und Kooperativen Gesamtschulen (Eingruppierung wie Lehrkräfte an Gymnasien und Beruflichen Schulen)

Unterrichtsunterstützende sozialpädagogische Arbeit

  1. Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen, die eine Klasse leiten oder in der Grundstufe einer Förderschule unterrichten
  2. Erzieherinnen, Erzieher und Gesundheitsfachkräfte in der EG 8
  3. Erzieherinnen, Erzieher und Gesundheitsfachkräfte an Förderschulen in der EG 9b
  4. Heilpädagoginnen und Heilpädagogen an Förderschulen

Die GEW setzte sich in den Verhandlungen auch dafür ein, dass UBUS-Kräfte entsprechend der Ausschreibung ihrer Stellen bei entsprechender Qualifikation und Bewährung in die EG 11 aufsteigen können. Dies konnte in den Verhandlungen noch nicht durchgesetzt werden. Hier sollen zunächst 16 Stellen für die Übernahme von Koordinationsaufgaben im Schulverbund geschaffen werden, die nach  EG 11 eingruppiert werden. In den nächsten Jahren wird es darauf ankommen, für zusätzliche Koordinationsstellen zu kämpfen.

GEW-Mitglieder, die zu einer der Gruppen gehören, können schon jetzt eine Beratung anfordern, die wir dann nach entsprechender interner Fortbildung anbieten werden, damit die Anträge nach Klärung aller individuellen Fragen zum 1.8.2022 gestellt werden können.

Kontaktadresse: freiling.hlz@t-online.de

Tarif- und Besoldungsrunde 2021

Die vereinbarte prozentuale Erhöhung der Gehälter der Angestellten tritt in zwei Stufen zum 1. August 2022 um 2,2 Prozent und zum 1. August 2023 um weitere 1,8 Prozent in Kraft. Angestellte erhalten zwei steuer- und abgabenfreie Corona-Sonderzahlung in Höhe von jeweils  500 Euro, die mit dem Gehalt für Dezember 2021 und für März 2022 ausgezahlt werden. Teilzeitbeschäftigte erhalten die Sonderzahlungen nach ihrem Stellenumfang. 

Ein Gesetz zur systemgerechten und zeitgleichen Übertragung der Gehaltserhöhungen auf die Beamtinnen und Beamten wurde am 11.11.2021 im Landtag in erster Lesung beraten. Der Gesetzentwurf sieht vor, dass die Corona-Sonderzahlungen für die aktiven Beamtinnen und Beamten in einer Zahlung mit den Bezügen für Februar 2022 überwiesen werden.

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Aktuell
news-384 Tue, 23 Nov 2021 08:20:00 +0100 Schulschreiben vom 23.11.21 https://gew-gg-mtk.de/home/details/gew-newsletter-vom-231121 Neue Schulschreiben 1. FAQs zur Umsetzung der 3G- Regelung beim Zutritt an Schulen 2. Aktuelle Informationen zum Schul- und Unterrichtsbetrieb ab dem 24.11.2021 GEW-Kreisverbände Groß-Gerau und Main-Taunus

Newsletter vom 23.11.2021

 

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

hier erstmal unkommentiert die neuen Regelungen ab dem 24.11.21.

Wir sind gespannt, wie die Testregelungen bis übermorgen kreativ an den Schulen umgesetzt werden....

Hier die Dokumente:

FAQ zur Umsetzung der 3G-Regelung beim Zutritt an Schulen

Aktuelle Informationen zum Schul- und Unterrichtsbetrieb ab dem 24.11.2021

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Archiv 2019 bis 2020 Aktuell
news-383 Sat, 20 Nov 2021 08:20:00 +0100 GEW-Newsletter vom 19.11.21 https://gew-gg-mtk.de/home/details/gew-newsletter-vom-191121 1. Coronasituation 2. Löwenstark 3. Digitale Leihgeräte / dienstl E- Mail- Adresse 4. Tarif- und Besoldungsrunde 2021 GEW-Kreisverbände Groß-Gerau und Main-Taunus

Newsletter vom 19.11.2021

 

 

 

 

 

 

Corona-Situation

Die Kreisverbände Groß-Gerau und Main-Taunus sind sehr besorgt über die aktuelle Corona-Lage. Vermehrt registrieren wir zurzeit Impfdurchbrüche bei Kolleginnen und Kollegen. Zum Stichtag
15. November fehlen allein im Schulamtsbezirk GG/MTK aktuell 30 Lehrkräfte aus diesem Grund.

Nach den Warnungen von Seiten der GEW wurden durch das Hessische Kultusministerium die Präventionswochen für den Unterricht jetzt bis zu den Weihnachtsferien verlängert. Dies bedeutet, dass diejenigen Schülerinnen und Schüler, die noch nicht geimpft oder genesen sind, dreimal wöchentlich Schnelltests durchführen und die Maskenpflicht während des gesamten Unterrichts gilt.

Es wäre unserer Meinung nach höchst dringlich, eine Strategie für den vielzitierten Impfbooster zu entwickeln. Da der weit überwiegende Teil der Lehrkräfte in den mittlerweile abgebauten Impfzentren geimpft wurde, gibt es noch keine Organisation der Boosterimpfung und wieder einmal bleibt es jedem selbst überlassen, sich über seinen Hausarzt / seine Hausärztin zu kümmern. Hier wäre das Kultusministerium gefragt, beispielsweise den Medical Airport Service als Betriebsärzte mit Angeboten zur Drittimpfung in die Schulen zu schicken. Wenn man trotz immer neuer Rekorde bei den Neuinfektionen die Schulen um jeden Preis offenhalten will, wofür im Hinblick auf die psychosoziale und kognitive Entwicklung der Schüler*innen viel spricht, dann muss die Landesregierung im Rahmen ihrer Fürsorgepflicht gegenüber den Lehrkräften und der Verantwortung hinsichtlich der Reduktion der Infektionszahlen niederschwellige Boosterimpfangebote organisieren. Zum Vergleich: In Spanien muss sich in der gesamten Bevölkerung mittlerweile niemand mehr selbst um einen Termin bemühen - sie werden zentral vergeben, mit knappem Vorlauf, per Anruf oder SMS.

Bis dahin appellieren wir an die Kolleginnen und Kollegen, die im Frühsommer geimpft wurden, sich trotzdem regelmäßig zu testen.

Auch bei den Schülerinnen und Schülern sind vermehrt schwerere Krankheitsverläufe zu beobachten. Die Maßnahmen des Kultusministers beschränken sich leider nicht nur auf die bekannte Kurzfristigkeit: Neu ist beispielsweise, dass donnerstags verkündet wird, man reduziere auf zwei Testungen pro Woche, um montags wieder zu drei Testungen zurückzukehren. Die kurzzzeitige Aufhebung der Maskenpflicht am Sitzplatz und die andauernde Aufhebung der automatischen Quarantänisierung von Sitznachbarn scheint uns nicht in die Zeit einer Hochinzidenzphase zu passen. Abgesehen davon empfiehlt das RKI auch eine Erfassung der unterschiedlich ansteckenden Corona-Varianten bei den Neuinfektionen.

Vielmehr wäre es dringend nötig endlich eine auf die Schulformen zugeschnittene Strategie zu entwickeln. Während an den Oberstufen und beruflichen Schulen die hohe Impfquote bei Schülerinnen und Schülern eine spürbare Verbesserung gebracht hat und dort mit weniger Maßnahmen ein sicherer Unterricht möglich scheint, werden die Grund- und Mittelstufe von vielen positiven Fällen gebeutelt. Dort arbeiten die dezimierten Kollegien weit über den Anschlag hinaus.

Mit Sorge verfolgen wir auch zahlreiche Berichte von gehäuften psychosozialen Problemen bei Kindern und Jugendlichen, z.B. Antriebslosigkeit, Depressionen bis zu Suizidversuchen. Abgesehen von der psychischen Belastung der Kolleg*innen entsteht dabei darüber hinaus auch Mehrarbeit durch Gespräche mit Eltern, Schulpsychologen oder anderen Beteiligten. So hat der KV der GEW des Kreises Groß-Gerau etwa eine Podiumsdiskussion des Stadtelternbeirats Rüsselsheim zum „Auffangen der Folgen von Corona“ in der Stadt im Oktober unterstützt und mitgestaltet, wobei die beteiligten Akteure zum Wohl der betroffenen Kinder und Jugendlichen auch künftig nachhaltig miteinander vernetzt werden sollen.

Im zweiten Jahr in Folge wurde von den meisten Schulträgern verpasst, die Klassenräume mit Luftfiltern oder wenigstens mit CO2-Ampeln winterfest und coronatauglich zu machen. Für uns als GEW steht außer Frage, dass bei künftigen Schulneubauten die Lehren aus der Pandemie gezogen werden müssen. Lüftungssysteme, Klassenräume mit Waschbecken und insgesamt größere Räume (oder – noch besser – kleinere Klassen) sind für uns ein Muss bei künftigen Planungen.

Löwenstark

Das Kultusministerium setzt große Hoffnung auf das sogenannte Programm „Löwenstark“, das vorrangig zur Kompensation von Leistungsrückständen konzipiert wurde, die während der Corona-Pandemie entstanden sind. Solche Maßnahmen sind im Ansatz begrüßenswert und dank des Einsatzes der Kolleg*innen und Schulleitungen an manchen Standorten auch pädagogisch sinnvoll gestaltet, doch ist die Umsetzung in erheblichem Maße vom Einsatz geeigneten externen Personals abhängig, das häufig nicht flächendeckend und mit geeigneter Ausbildung verfügbar ist. Neben der GEW sieht auch der Landeselternbeirat vergleichbare Verhältnisse an den einzelnen Schulstandorten bei der Umsetzung des Programms gefährdet. Auf unterschiedlichen Ebenen setzten wir uns auch dafür ein, dass die Mitbestimmung der Personalräte bei Personalmaßnahmen im Rahmen des Programms „Löwenstark“ gewahrt bleibt und sich die Mehrarbeit für die Kolleg*innen an den Schulen wegen der Evaluation und Kommunikation in Grenzen hält.

Dienstliche Endgeräte

Zahlreiche Kolleg*innen insbesondere im Bereich des Schulträgers Rüsselsheim beklagen eine unzureichende Information und sehr eingeschränkte Nutzungsmöglichkeiten bei den sogenannten dienstlichen Endgeräten, vor allem den Laptops. Alleine die Zugangsdaten für die Erstanmeldung mussten in den Kollegien mitunter mühevoll ermittelt werden. Die Geräte können im Berufsalltag nicht angemessen genutzt werden, weshalb sich die GEW im Schulamtsbezirk für eine Verbesserung dieser Situation einsetzt, da es sich ja immerhin auch um eine erhebliche Summe an eingesetzten öffentlichen Geldern handelt. Genauso drängen wir auf eine praktikable Lösung für die dienstlichen E- Mail- Adressen, die noch immer nur schwer abrufbar sind.

Tarif- und Besoldungsrunde 2021

Die vereinbarte prozentuale Erhöhung der Gehälter der Angestellten tritt in zwei Stufen zum 1. August 2022 um 2,2 Prozent und zum 1. August 2023 um weitere 1,8 Prozent in Kraft. Angestellte erhalten zwei steuer- und abgabenfreie Corona-Sonderzahlung in Höhe von jeweils  500 Euro, die mit dem Gehalt für Dezember 2021 und für März 2022 ausgezahlt werden. Teilzeitbeschäftigte erhalten die Sonderzahlungen nach ihrem Stellenumfang. 

Ein Gesetz zur systemgerechten und zeitgleichen Übertragung der Gehaltserhöhungen auf die Beamtinnen und Beamten wurde am 11.11.2021 im Landtag in erster Lesung beraten. Der Gesetzentwurf sieht vor, dass die Corona-Sonderzahlungen für die aktiven Beamtinnen und Beamten in einer Zahlung mit den Bezügen für Februar 2022 überwiesen werden.

 

 

Mit gewerkschaftlichen Grüßen,

Katja Pohl, Martin Einsiedel, Robert Hottinger und Andreas Stähler

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Archiv 2019 bis 2020 Aktuell
news-382 Fri, 12 Nov 2021 17:30:01 +0100 Grundschulen fordern A 13 für alle! https://gew-gg-mtk.de/home/details/grundschulen-fordern-a-13-fuer-alle news-381 Tue, 19 Oct 2021 08:21:00 +0200 Fortbildungen für neu gewählte Personalräte: https://gew-gg-mtk.de/home/details/fortbildungen-fuer-neu-gewaehlte-personalraete Tagesseminare für neu gewählte Personalräte: Einführung in die Arbeit mit dem Hessischen Personalvertretungsgesetz Aktuell: Seminar in Rüsselsheim ist ausgebucht! Für das Seminar in Steinbach sind noch wenige Plätze frei! An die Personalräte der Schulen im Kreis Groß-Gerau und im Main-Taunus-Kreis

 

Tagesseminare für neu gewählte Personalräte: Einführung in die Arbeit mit dem Hessischen Personalvertretungsgesetz

Aktuell: Seminar in Rüsselsheim ist ausgebucht! Für das Seminar in Steinbach sind noch wenige Plätze frei!

Meldet euch trotzdem weiter an, dann kommt ihr auf die Warteliste für die Schulungen im Frühjahr!

Das Tagesseminar bietet eine Einführung in die Grundsätze der vertrauensvollen Zusammenarbeit, in die Organisation der Personalratsarbeit und in die Beteiligungsrechte der Personalräte. Darüber hinaus können konkrete Fragen und Erfahrungen zu allen Themen der Interessenvertretung im schulischen Bereich eingebracht werden. Es eignet sich auch als Auffrischung für Personalräte, die bereits entsprechende Erfahrungen gesammelt haben und diese in das Seminar einbringen wollen.

Termine für die themengleichen Seminare:

 

Mittwoch, 17. November, 9:30 bis 16:00 Uhr

Bildungszentrum der IG BAU, Waldstraße 31, 61449 Steinbach 

Anmeldungen: katja.m.pohl@web.de

 

Mittwoch, 1. Dezember, 9:30 bis 16:00 Uhr

Stadthalle Rüsselsheim, Rheinstraße 7

Anmeldungen: info@gew-gg-mtk.de

 

Leitung: Katja Pohl, Andreas Stähler, Martin Einsiedel, Friedhelm Ernst, Harald Freiling

 

Die Schulungen sind durch die Lehrkräfteakademie akkreditiert (LA 02102160).

Personalräten ist nach § 40 Abs.2 HPVG für die Teilnahme an Schulungsveranstaltungen, die der Personalratsarbeit dienen, Dienstbefreiung zu erteilen.

 

Die Seminare sind als Präsenzveranstaltung unter Beachtung der Corona-Regeln geplant. Die Teilnahme ist kostenlos. Das Mittagessen ist nicht einbegriffen und kann am Tagungsort eingenommen werden.

Bitte geben Sie zur Kontaktnachverfolgung im Sinn der Corona-Verordnungen in Ihrer formlosen Anmeldung die Schule, Ihre E-Mailadresse, Ihre private Telefonnummer und Ihre Wohnadresse an. Die Daten werden nach Durchführung des Seminars wieder gelöscht.

Sie erhalten eine Bestätigung Ihrer Anmeldung sowie eine Wegbeschreibung bzw. das Angebot für einen Ersatztermin, wenn das gewünschte Seminar ausgebucht ist.

 

 

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Archiv 2019 bis 2020 Aktuell
news-380 Wed, 06 Oct 2021 16:39:00 +0200 Kolleginnen und Kollegen der Martin-Buber-Schule, Groß-Gerau, erklären sich solidarisch mit den streikenden Angestellten https://gew-gg-mtk.de/home/details/gew-kreisverbaende-gross-gerau-und-main-taunuskreis-unterstuetzen-die-tarifverhandlungen-2021-fuer-die-hessischen-landesangestellten-1 5% Erhöhung! Mindestens 175€! Übertragung der Tarifergebnisse auf die Beamtinnen und Beamten! Kolleginnen und Kollegen der Martin-Buber-Schule, Groß-Gerau, erklären sich solidarisch mit den streikenden Angestellten in hessischen Schulen und Hochschulen und unterstützen die Forderungen zu den Tarifverhandlungen

5% Erhöhung!

Mindestens 175€!

Übertragung der Tarifergebnisse auf die Beamtinnen und Beamten!

 

 

Nathalie Thoumas, Personalratsvorsitzende

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news-379 Mon, 27 Sep 2021 07:50:00 +0200 Die Folgen der Corona-Pandemie gemeinsam auffangen https://gew-gg-mtk.de/home/details/die-folgen-der-corona-pandemie-gemeinsam-auffangen Öffentliche Sitzung des Rüsselsheimer Stadtelternbeirates am Montag, den 04.10.2021, von 19:00 - 21:00 Uhr in der Aula der Immanuel-Kant-Schule Seit der ersten Schließung der Schulen im März vergangenen Jahres wurden die Kinder und Jugendlichen mit verschiedenen Umbrüchen, Veränderungen und Einschränkungen konfrontiert. Wir als Elternvertretung sehen die Schülerinnen und Schüler als die Leidtragenden von vielfältigen Entwicklungen, auf deren Gestaltung sie selbst keinen Einfluss nehmen können.

 

 

 

Als Folgen bemerken Eltern beispielsweise:
- Gewichtszunahmen und Essstörungen,
- Verlust motorischer und koordinatorischer Fähigkeiten (z.B. Schwimmen),
- ungünstige Bedingungen für die sozialen Entwicklung,
- gestiegenes Suchtverhalten, verstärkter Medienkonsum,
- Vereinsamung, Depression, Suizidalität etc.
Um über diese Folgen für die Kinder und Jugendlichen mit verschiedenen Trägern des Soziallebens in Rüsselsheim ins Gespräch zu kommen und nach Lösungen zu suchen, laden wir Sie zu einer Podiumsdiskussion mit Publikumsbeteiligung ein. Die Veranstaltung wird moderiert von Anika Stork (u. a. Business Coach und Mediatorin).
Die Podiumsgäste sind:
- Jennifer Daschevski, UBUS-Kraft
- Adnan Dayankac, Vorsitzender des Rüsselsheimer Ausländerbeirates
- Uta Dogan, Schulsozialarbeit der Stadt Rüsselsheim (angefragt)
- Uwe Ernst, stellv. Vorsitzender des Rüsselsheimer Stadtelternbeirates
- Robert Hottinger, Lehrer und GEW-Vertreter
- Peter Kreuzer, Sportbund Rüsselsheim
- Heike Pauly, Mitglied im Landeselternbeirat Hessen
- Rüsselsheimer Schülervertretung (angefragt)


Wir freuen uns auf einen intensiven Austausch.
Roland Lobenstein und Uwe Ernst,
Vorstand des Rüsselsheimer Stadtelternbeirates

 

Zur reibungslosen Umsetzung des notwendigen Hygienekonzeptes bitten wir
Sie, sich möglichst mit Namen und Telefonnummer anzumelden unter:
Anmeldung@StEB-Ruesselsheim.de
Angemeldete Besucher werden vorrangig eingelassen. Da die Raumkapazität
beschränkt ist, können wir am Abend nicht den Einlass für alle Interessierten
zusichern.

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Archiv 2019 bis 2020 Aktuell
news-378 Sun, 19 Sep 2021 16:39:00 +0200 GEW-Kreisverbände Groß-Gerau und Main-Taunuskreis unterstützen die Tarifverhandlungen 2021 für die hessischen Landesangestellten https://gew-gg-mtk.de/home/details/gew-kreisverbaende-gross-gerau-und-main-taunuskreis-unterstuetzen-die-tarifverhandlungen-2021-fuer-die-hessischen-landesangestellten Am 1. September 2021 starteten die Verhandlungen für die mehr als 45.000 Tarifbeschäftigten des Landes Hessen. Die GEW-Kreisverbände GG und MTK bekräftigen die Forderungen nach Einkommenserhöhungen von 5% bzw. einem Mindestbetrag von 175 Euro. Wir haben als Lehrkräfte, Sozialpädagog*innen und andere Landesangestellte in der Coronakrise mit viel Engagement und unter schwierigen Bedingungen unseren Job gemacht. Dafür wollen wir nicht nur verbales Lob und Anerkennung, sondern auch eine angemessene Lohnerhöhung. Nach wie vor herrscht im Grund- und Förderschulbereich ein eklatanter Lehrkräftemangel, der noch durch den Einsatz von befristet Beschäftigten – oft ohne vollständige Lehramtsausbildung – kaschiert wird. Gerade unser Schulamtsbereich GG/MTK hat den höchsten Anteil an befristeten Arbeitsverträgen in den hessischen Schulen. Die betroffenen Kolleg*innen machen einen hervorragenden Dienst; ohne sie könnten wir nicht einmal die Grundunterrichtsversorgung aufrechterhalten. Es muss dringend deutliche Verbesserungen bei diesen prekären Arbeitsverhältnissen geben. Nur mit attraktiven Einkommen und spürbaren Verbesserungen der Arbeitsbedingungen können wir langfristig dem Lehrkräftemangel entgegenwirken.

Skandalös ist außerdem, dass einige der dringend benötigten Kolleginnen und Kollegen mit der Eingruppierung E 5/6 ihren Dienst versehen und dabei die gleiche Arbeit leisten wie ihre verbeamteten Kolleg*innen. Daher kämpfen wir auch für eine Lehrkräfte Entgeltordnung als Teil des Tarifvertrags, die den veralteten Eingruppierungserlass ersetzen muss.

Auch für die Beamtinnen und Beamten sowie für die Versorgungsempfängerinnen und -empfänger ist die Tarifrunde von großer Bedeutung. Wir fordern eine zeit- und wirkungsgleiche Übertragung des Tarifergebnisses für verbeamteten Kolleg*innen. Da die heiße Phase des Arbeitskampfs in der ersten Herbstferienwoche liegt, hoffen wir auf aktive Unterstützung bei möglichen Aktionen und Streiks auch der Beamtinnen und Beamten.

 

Claudia Kuse

Mitglied der Tarifkommission

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news-377 Fri, 03 Sep 2021 08:20:00 +0200 GEW-Newsletter vom 3.9.2021 https://gew-gg-mtk.de/home/details/gew-newsletter-vom-392021 1. Schuljahr beginnt - Corona bleibt 2. Antikorruptionsschulung 3. Tarifrunde 2021 4. Termine GEW-Kreisverbände Groß-Gerau und Main-Taunus

 

Informationen für Personalräte, GEW-Vertrauensleute und Schulleitungen an den Schulen im Kreis Groß-Gerau und im Main-Taunus-Kreis (Newsletter)

 

3.9.2021

 

 

Inhalt:

  1. Schuljahr beginnt – Corona bleibt
  2. Corona-Testregelungen
  3. Quarantäneregelungen
  4. Impfung von Jugendlichen zwischen 12 und 18
  5. Digitale Endgeräte für Beschäftigte an Schulen
  6. Antikorruptionsschulungen
  7. Tarif- und Besoldungsrunde 2021 hat begonnen
  8. GEW-Termine zum Vormerken
  9. Aktualisierung der Mailverteiler der GEW

 

1. Schuljahr beginnt – Corona bleibt

Die GEW-Kreisverbände Groß-Gerau und Main-Taunus wünschen allen Kolleginnen und Kollegen in den Schulen alles Gute für das neue Schuljahr, insbesondere Kraft, Gesundheit und Zuversicht. Wir bieten unsere Unterstützung an und benötigen gleichzeitig eure Unterstützung bei der Entwicklung und Durchsetzung der gemeinsamen Forderungen.

 

Den Optimismus von Kultusminister Lorz teilen wir nur begrenzt. Die jüngste Anpassung des hessischen Eskalationskonzepts sieht vor, dass auch bei steigenden Inzidenzwerten keine Schulschließung und damit auch kein Distanz- oder Wechselunterricht mehr stattfinden wird. Für die ersten beiden Schulwochen, die als „Präventionswochen“ schon vor den Ferien angekündigt wurden, ist eine Erhöhung der Testfrequenz von zwei auf drei Tests pro Woche und die Pflicht zum Tragen einer medizinische Maske auch am Platz während des Unterrichts vorgesehen. Ab einer regionalen Inzidenz von über 100 gilt auch wieder am Platz eine Maskenpflicht. Erneut, so die gemeinsame Kritik von GEW, Landeselternbeirat und Landesschülervertretung, wurde angesichts niedriger Inzidenzen unmittelbar vor den Sommerferien alles unterlassen, um die Schulen für die nächsten Wellen krisenfester zu machen. Das gilt insbesondere auch für die Beschaffung von Luftfilteranlagen, aber auch für die digitale Infrastruktur. Das „Prinzip Hoffnung“ ist zwar gerade für Gewerkschaften eine wichtige Inspiration, in diesem Fall aber erneut der falsche Ratgeber.

 

Lehrkräftemangel, zu große Lerngruppen und unzureichende Räumlichkeiten werden uns auch im neuen Schuljahr begleiten. Die GEW wird konkrete Berichte aus den Schulen gern aufgreifen. Schreiben Sie dazu an info@gew-gg-mtk.de oder sprechen Sie die Mitglieder der Kreisvorstände oder des Gesamtpersonalrats an. Alle Kontaktadressen finden Sie unter www.gew-gg-mtk.de.

 

2. Corona-Testregelungen

Alle Schulen erhielten am 23.8.2021 ein Schreiben des Kultusministeriums zur Weiterleitung an die Lehrkräfte mit Informationen zur „Durchführung von Antigen-Selbsttests in Schulen im Schuljahr 2021/2022“, das man auf unserer Homepage nachlesen kann, sowie einen entsprechenden Elternbrief. Die neuen Testkits, die nicht mehr von der Firma Roche, sondern von Siemens Healthineers geliefert werden, sollen wie bisher zweimal in der Woche eingesetzt werden, lediglich in den ersten beiden Schulwochen dreimal. Personen, die einen vollständigen Impfschutz oder Genesenennachweis vorlegen können, sind weiterhin von der Verpflichtung entbunden.

 

2021-08-23-HKM-Antigen-Selbsttests.pdf

 

Der Gesamtpersonalrat beim Schulamt in Rüsselsheim hat die Einführung eines Testhefts, das auch außerhalb der Schule als Nachweis eines aktuellen Tests dienen soll, gegenüber dem Staatlichen Schulamt thematisiert und auf den erheblichen zeitlichen Mehraufwand hingewiesen, der letztlich auch von der Unterrichtszeit abgeht. Gerade wenn die Lehrkraft nur in der Stunde, in der getestet wird, in der Klasse ist, müssen die Testhefte unmittelbar nach dem Test abgezeichnet werden. Dazu kommt das Nachtragen von Testergebnissen, wenn Kinder das Testheft vergessen haben, und vieles mehr. Schulleitungen, die im letzten Jahr oft genug unter kurzfristigen Entscheidungen gelitten haben, müssen alle Hefte stempeln und unterschreiben. Als hochproblematisch schätzt die GEW im Gesamtpersonalrat die Verpflichtung der „beaufsichtigenden Lehrkraft“ ein, die negative Testung im Rahmen eines Antigen-Selbsttests durch Kinder und Jugendliche abzuzeichnen und damit auf die Stufe eines amtlichen Dokuments bzw. eines Schnelltests durch zertifizierte Testanbieter zu heben. Die GEW verweist in diesem Zusammenhang ausdrücklich auf den folgenden Satz in dem Schreiben vom 23.8.2021, der Erlass-Charakter hat: „Haftungsrisiken ergeben sich für die Lehrkräfte hieraus nicht.“ Solche Fragen könnten auftauchen, wenn der Test nicht ordnungsgemäß ausgeführt wurde, das Testergebnis sich als fehlerhaft erweist oder Unterschriften gefälscht werden.

 

Gleichzeitig verkennt die GEW nicht die Tatsache, dass gerade den Eltern, deren Kinder noch nicht geimpft werden können, Kosten erspart werden können, wenn die Schnelltests ab dem 11. Oktober nicht mehr kostenfrei sind. Insgesamt ist für die GEW das Testheft ein weiteres Zeichen galoppierender Bürokratie. Angesichts der generellen Testpflicht in Schulen wäre auch zu erwägen, dass Schülerinnen und Schüler grundsätzlich als getestet gelten. Weitere Hinweise zum Testheft findet man auf der Homepage des HKM:

https://kultusministerium.hessen.de/schulsystem/umgang-mit-corona-an-schulen/einfuehrung-eines-testheftes-fuer-schule-und-alltag

 

3. Neue Quarantäne-Regelungen

In einem gemeinsamen Erlass verkündeten das Kultusministerium und das Sozialministerium am 24.8.2021 neue Regelungen für „Absonderungsentscheidungen bei Schülerinnen und Schülern“ für den Fall einer positiven Testung. Schülerinnen und Schüler, die beim Antigen-Selbsttest positiv getestet werden, müssen sich wie bisher „umgehend in Quarantäne begeben“ und sind außerdem „gehalten, unverzüglich einen PCR-Test durchführen zu lassen“. Bestätigt sich die Infektion, beträgt die Quarantänezeit 14 Tage, die durch einen Nukleinsäurenachweis auf höchstens 7 Tage verkürzt werden kann. In Absprache mit dem Gesundheitsamt soll ein positiver Test künftig nicht mehr zur Freistellung von ganzen Kursen und Klassen führen, sondern nur noch die „unmittelbaren Sitznachbarn“ betreffen. Dazu müssen die Schulen dem Gesundheitsamt „einen Sitzplan sowie die Namen und Adressen der unmittelbaren Sitznachbarn“ zur Verfügung stellen. Außerdem müssen „alle übrigen Schüler und Lehrkräfte des Klassen- oder Kursverbandes (mit Ausnahme der Geimpften und Genesenen) (…) in den folgenden zwei Wochen an jedem Tag getestet werden.“

 

2021-08-24-Quarantäne_Schule_HMSI_HKM.pdf

 

Die GEW hält diese Regelung angesichts der Schulrealität im uneingeschränkten Präsenzunterricht mit vollen Klassenräumen und vielfältigen Kontaktmöglichkeiten in den Schulbussen, in Pausen, in bunt gemischten Lerngruppen oder im Ganztag für weltfremd oder für Augenwischerei.

 

4. Impfung von Jugendlichen von 12 bis 17

Wie bekannt hat die Ständige Impfkommission mit ihrer Entscheidung vom 16.8.2021 mit Bezug auf die Erkenntnisse insbesondere aus dem „amerikanischen Impfprogramm mit nahezu 10 Millionen geimpften Kindern und Jugendlichen“ eine Impfempfehlung für Jugendliche von 12 bis 17 Jahren ausgesprochen. Diese Empfehlung ziele „in erster Linie auf den direkten Schutz der geimpften Kinder und Jugendlichen vor COVID-19 und damit assoziierte psychosoziale Folgeerscheinungen ab“. Die STIKO spricht sich ausdrücklich dagegen aus, „dass bei Kindern und Jugendlichen eine Impfung zur Voraussetzung sozialer Teilhabe gemacht wird“.

 

Die Hessische Landesregierung verweist in einem gemeinsamen Erlass von Sozial-, Kultus- und Innenministerium vom 27.8.2021 auf „Impfangebote für hessische Schülerinnen und Schüler“ in der Verantwortung der Gesundheitsämter, der Schulträger und der – in Auflösung befindlichen – Impfzentren.

 

2021-08-27-HKM-impfangebote-Schulen.pdf

 

Solche Impfangebote sollen auch in Räumen der Schulen (Turnhalle) oder in unmittelbarer Nähe zu Schulen durchgeführt werden. Die Schulen sollen entsprechende Interessenbekundungen abgeben und Informationen weitergeben. In der Sporthalle der Werner-Heisenberg-Schule in Rüsselsheim, einer beruflichen Schule mit vielen volljährigen Schülerinnen und Schülern, wurde eine solche Impfaktion am 1. und 2. September durchgeführt. Nach einer aktuellen Pressemeldung des Kreises Groß-Gerau sollen ab dem 6. September „mobile Teams mit Impfungen an Schulen im Kreis Groß-Gerau starten, zunächst in Gernsheim (Gymnasium, Johannes-Gutenberg-Schule), Mörfelden-Walldorf (Bertha-von-Suttner-Schule) und Rüsselsheim (Alexander-von-Humboldt-Schule)“.

 

Auch die GEW sieht in der vermehrten Impfung von Schülerinnen und Schülern einen Schritt zu mehr Sicherheit, betont aber die Verantwortung der Lehrkräfte und der Schule für einen diskriminierungsfreien Umgang mit allen Schülerinnen und Schülern. Die Entscheidung für eine Impfung liege ausschließlich bei den Eltern bzw. je nach Alter bei den Schülerinnen und Schülern selbst. Impfungen sollten vor allem in den Impfzentren und bei Haus- und Kinderärzten durchgeführt werden. Impfangebote in schulischen Räumen können die Impfbereitschaft erhöhen, dürfen jedoch nicht im unterrichtlichen Kontext stattfinden. Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte dürfen als unmittelbare Bezugs- und Vertrauenspersonen nicht in die Organisation der Impfung einbezogen werden.

 

5. Dienstliche Endgeräte und Mailadressen

Bezüglich der Ausgabe der dienstlichen Endgeräte, der Ausfertigung von Leihverträgen und der Verpflichtung zur Einrichtung einer dienstlichen Mailadresse haben wir keinen neuen Stand und verweisen insoweit auf unsere älteren Informationen auf unserer Homepage. Das Kultusministerium hat gegenüber dem Hauptpersonalrat unmittelbar vor den Sommerferien noch einmal bestätigt, dass es keine Verpflichtung geben kann , die dienstliche Mailadresse auf einem privaten Endgerät zu installieren und zu nutzen.

 

Natürlich interessieren uns auch hier Ihre Berichte aus dem digitalen Alltag: Schreiben Sie dazu an info@gew-gg-mtk.de oder sprechen Sie die Mitglieder der Kreisvorstände oder des Gesamtpersonalrats an. Alle Kontaktadressen finden Sie unter www.gew-gg-mtk.de.

 

6. Antikorruptionsschulungen

In den letzten Wochen vor den Sommerferien und damit im allgemeinen Corona-Stress machte das Staatliche Schulamt enormen Druck, dass alle Lehrkräfte die Teilnahme an der Online-Schulung zur Korruptionsbekämpfung absolvieren und den entsprechenden Nachweis erbringen. Die Information der Leiterin des Staatlichen Schulamts, dass der Nachweis erst bis zu den Herbstferien vorzulegen ist, wurde offensichtlich gegenüber den Schulen nicht kommuniziert. Viele Kolleginnen und Kollegen ärgerten sich nicht nur über den zeitlichen Stress, sondern auch darüber, dass die Online-Schulung jeden Bezug zum Arbeitsplatz Schule vermissen ließ. Die Tatsache, dass es für die hessischen Lehrkräfte eine eigenständige Verwaltungsvorschrift "über die Annahme von Belohnungen, Geschenken und sonstigen Vorteilen" gibt (Amtsblatt 2018, Seite 414), fand überhaupt keine Erwähnung. Vielleicht hätte es ausgereicht, diese den Lehrkräften noch einmal zur Verfügung zu stellen und ggf. die Kenntnisnahme gegenzeichnen zu lassen:

https://www.rv.hessenrecht.hessen.de/bshe/document/VVHE-VVHE000016905

 

Ein weiteres Ärgernis ist die Tatsache, dass sich in Begleitinformationen für Schulleitungen, die in Gesamtkonferenzen und Dienstversammlungen vorgetragen wurden, mehrere Fehler finden:

1. Die Bagatellgrenze für Geschenke von Eltern liegt nach der Verwaltungsvorschrift vom 15.6.2018 bei 20 Euro, die Obergrenze für Sammelgeschenke der Klassenelternschaft oder einer Klasse anlässlich von Verabschiedungen oder besonderer Schulveranstaltungen jedoch bei 150 Euro.

2. Eine Gleichsetzung von unzulässigen Bargeldgeschenken und zweckgebundenen Geschenkgutscheinen findet sich in keiner der einschlägigen Rechtsvorschriften.

3. Dass Lehrkräfte Freiplätze bei Klassenfahrten, Busreisen oder Eintrittspreisen in Anspruch nehmen, ist keine unzulässige Vorteilsnahme, sondern durch den Erlass über Schulwanderungen und Schulfahrten vom 7.9.2009 zwingend vorgeschrieben (VII.3).

 

7. Tarif- und Besoldungsrunde 2021 hat begonnen

Am 1. September haben die Verhandlungen über die Einkommen der Angestellten und Beamtinnen und Beamten in Hessen begonnen. Alle aktuellen Informationen finden Sie auf der Internetseite der GEW Hessen: https://www.gew-hessen.de/tarifrunde-hessen-2021

 

Über Veranstaltungen und Aktionen in den Kreisen Groß-Gerau und Main-Taunus informieren wir Sie auf unserer Homepage oder über unseren Mailverteiler.

 

8. GEW-Termine zum Vormerken – Interesse an Personalratsschulungen

Wir möchten Sie bitten, die folgenden Termine für Treffen der Personalräte und GEW-Vertrauensleute vorzumerken:

 

  • für Schulen im Main-Taunus-Kreis am Mittwoch, dem 22. September von 15.00 bis 17.00 Uhr im Bildungszentrum der IG BAU, Waldstraße 31, 61449 Steinbach am Taunus
  • für Schulen im Kreis Groß-Gerau am 27. Oktober um 15 Uhr in der Aula der Immanuel-Kant-Schule in Rüsselsheim

 

Alle Einzelheiten zur Tagesordnung und zu den Anmeldemodalitäten finden Sie in den Einladungen, die wir für diese Veranstaltungen versenden und auf unserer Homepage.

 

Vor den Sommerferien haben wir insgesamt sieben, immer ausgebuchte Tagesseminare für neu gewählte Personalräte durchgeführt. Trotzdem konnten wir nicht alle Interessentinnen und Interessenten berücksichtigen. Wenn Sie Interesse an einer solchen Grundschulung haben, dann schicken Sie uns eine Mail unter Angabe Ihrer Schule an: info@gew-gg-mtk.de.

 

9. Aktualisierung der Mailverteiler der GEW

Wie berichtet haben wir nach den Personalratswahlen damit begonnen, unsere Mailverteiler zu aktualisieren. Weitere Informationen findet man auch dazu auf unserer Homepage:

https://gew-gg-mtk.de/home/details/gew-aktualisiert-verteiler-fuer-newsletter

 

  

verantwortlich:

Harald Freiling, Kreisrechtsberater der GEW

Anfragen und Rückmeldungen: freiling.hlz@t-online.de

 

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Archiv 2019 bis 2020 Aktuell
news-376 Sun, 29 Aug 2021 08:39:00 +0200 GEW aktualisiert Verteiler für Newsletter https://gew-gg-mtk.de/home/details/gew-aktualisiert-verteiler-fuer-newsletter Die GEW-Kreisverbände Groß-Gerau und Main-Taunus haben nach den Personalratswahlen im Mai alle Personalräte angeschrieben, um die Übersicht auf den neusten Stand zu bringen. Auch alle anderen bestehenden Mailverteiler werden derzeit aktualisiert. Kolleginnen und Kollegen, die sich für die aktuellen Informationen der GEW in der Region interessieren, finden diese auf unserer Homepage www.gew-gg-mtk.de.

 

Wenn Sie zusätzlich per Mail informiert werden möchten, schreiben Sie eine Mail mit dem Betreff "Newsletter", mit Ihrem Namen und Ihrer Schule an freiling.hlz@t-online.de. Anmelden können sich alle Kolleginnen und Kollegen, die an aktuellen Informationen zur Arbeit der GEW interessiert sind. Kolleginnen und Kollegen in den Personalräten sind bereits über unsere Abfrage erfasst. 

 

Unsere Mails versenden wir ausschließlich als BlindCopy. Die GEW verpflichtet sich, die Regelungen der Datenschutzgrundverordnung zu beachten und die Adressen nicht an Dritte weiterzugeben. Um aus dem Verteiler wieder gestrichen zu werden, reicht ebenfalls eine formlose Mail.

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