Zur Auswahl von Endgeräten

Aus der Gesamtpersonalratsfraktion

Gesamtkonferenzbeschluss einfordern

In Übereinstimmung mit der Leiterin des Staatlichen Schulamts hält es die GEW für erforderlich, dass an den Schulen, an denen die Lehrkräfte keine Auswahlmöglichkeit haben, die Gesamtkonferenz bei der Entscheidung für ein bestimmtes dienstliches Endgerät zu beteiligen ist. Grundlage für ein solches Entscheidungsrecht ist § 133 des Hessischen Schulgesetzes.

Begründung: Der Main-Taunus-Kreis begründet die Forderung, dass sich jede Schule einheitlich für ein bestimmtes Gerät entscheiden muss, mit der Erleichterung des Supports und des "täglichen Umgangs". Die angestrebte Integration der dienstlichen Endgeräte in das schulische Mediennutzungskonzept gehört somit in den Zuständigkeitsbereich der Gesamtkonferenz, die nach § 133 HSchG "über die pädagogische und fachliche Gestaltung der Bildungs- und Erziehungsarbeit" entscheidet sowie über "Grundsätze der Unterrichts- und Erziehungsarbeit" (Punkt 1), "Vorschläge für die Verteilung und Verwendung der der Schule zugewiesenen Haushaltsmittel" (Punkt 11) und "Grundsätze für die Einführung (...) digitaler Lehrwerke und die Auswahl und die Anforderung von Lernmitteln" (Punkt 12).

Die GEW bittet die Kolleginnen und Kollegen, denen eine solche Beteiligung der Gesamtkonferenz verwehrt wird, um eine Mitteilung, die wir dann im Gesamtpersonalrat aufgreifen können.

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